Jul 05 2017

Bilderrätsel Nr. 426 – Heimatspiel 1976

Wo wird hier debattiert?
Welche beiden Biersorten werden verköstigt?
Wer sind die Männer?
Und worum geht es überhaupt?

Bilderrätsel Nr. 426

Genau 350 Jahre ist es jetzt her, dass freiheitsliebende Kappler nicht länger bereit waren, den Rumohrs – Herren von Gut Roest – den Treueschwur zu leisten. 64 Familien wanderten aus und gründeten Arnis.

Der Auszug der Kappler nach Arnis 1667 steht im Mittelpunkt der Handlung eines Schauspiels, das von Dr. Hans Bürgin (1904-1977), unterstützt von Dr. Jacob Nagel (1892-1968), – beide Lehrer an der Klaus-Harms-Schule – verfasst wurde.

Nach der Uraufführung 1951 auf dem Kappelner Rathausmarkt wurde das „Kappler Heimatspiel“ in den folgenden Jahrzehnten mehrfach dargeboten – in unserem Fall in der St. Nikolai-Kirche am 18. und 19. August 1976. anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des TSV Kappeln.

Das Kappler Heimatspiel (1976)Das Kappler Heimatspiel (1976)Das Kappler Heimatspiel (1976)

Das Rätselfoto zeigt eine Szene aus dem 1. Akt. Sie spielt „im Ratskrug zu Kappeln“. Pastor Rochus von Hoven trinkt ein „angewärmtes Bier vom Braunschweigischen“. Bei den anderen Personen handelt es sich um Thomas Marquardsen, Bürgermeister von Kappeln, sowie den Bauern Hennecke Braack, den Schmied Hinrich Thomsen, den Zimmermann Lorenz Schwehn, den Schneidermeister Jochen Tarkel und den Wagenbauer Hans Rademacher. Ihnen hat Kröger Paulsen „das neue Flensburger Bier“ eingeschenkt.

Alle Fragen richtig beantwortet haben somit nur Konrad Reinhardt und (bis auf das „erste“ Bier und den „fiktiven“ Ort) Katr!n Wummel.

An das „Flensburger“ glaubten – trotz der Schultheiss-Krüge – Wolfgang Jensen, Wolfgang Dase, Runa Borkenstein und Ingwer Hansen.

Das „Braunschweigische“, das der Pastor bestellt hat, wurde nach Konrads „Vorarbeit“ vermutet von Wolfgang Dase und Runa Borkenstein.

Auf das „Heimatspiel“ tippten Heino Küster, Wolfgang Jensen, Maren Sievers, Runa Borkenstein, Ingwer Hansen, Sabine Brunckhorst-Klein, Wolfgang Dase und Holger Petersen.

Maren Sievers tippte zurecht auf einen „Kappelner Gasthof“ – bezog sich eigentlich auf den Ratskrug, aber mit der Kirche als Spielstätte lagen Michaela Fiering, Wolfgang Jensen, Ingwer Hansen, Sabine Brunckhorst-Klein und Wolfgang Dase ebenfalls richtig.

Einen hab‘ ich noch vergessen: den Pastor Rochus von Hoven, der von Wolfang Dase erkannt und von unserem Mitreisenden Hans-Werner Panthel dargestellt wurde. Von ihm stammen auch die Dokumente und die Fotos.

Das Kappler Heimatspiel (1976)Das Kappler Heimatspiel (1976)

Das Kappler Heimatspiel (1976)Das Kappler Heimatspiel (1976)Das Kappler Heimatspiel (1976)

Das Kappler Heimatspiel (1976)Das Kappler Heimatspiel (1976)

100 Jahre TSV Kappeln (1876–1976)

Das Kappler Heimatspiel

Der Auszug nach Arnis im Jahre 1667
in einem Vorspiel und 4 Akten
von Hans Bürgin

Aufführung
Mittwoch, den 18. August und
Donnerstag, den 19. August 1976

um 20.00 Uhr
in der Nicolai-Kirche zu Kappeln

Unkostenbeitrag 4.00 DM
Schüler 2.00 DM

Personen und ihre Darsteller

Prolog

Erwin Petersen

Vorspiel

Gottschalk von Ahlefeld, Bischof zu Schleswig
Henning von Pogwisch, Domherr am Schleswiger Kapitel
Otto von Ratlov, Domherr am Schleswiger Kapitel
Wulf von der Wisch, Amtmann des Bischofs und Domkapitels
Hennecke von Rumohr, Gutsherr auf Roest

Wilhelm Busse
Edgar Pankalla
Hans Zienecker
Hansel Schmidt
Hein Klingbeil

Hauptspiel

Detlev von Rumohr, Gutsherr auf Roest
Broder Petersen, Amtmann und Bauernvogt auf Roest
Thomas Marquardsen, Fleckenvorsteher zu Kappeln
Henneke Braak, Bauer zu Kappeln
Hinrich Thomsen, Schmied zu Kappeln
Lorenz Schwehn, Zimmermann zu Kappeln
Jochen Tarkel, Schneidermeister zu Kappeln
Hanne Rademacher, Wagenbauer und Rademacher
Rochus von Hoven, Pastor von St. Nicolai zu Kappeln
Claus Jessen, Kramer zu Kappeln
Jasper Paulsen, Wirt im Ratskrug zu Kappeln
Schiffer zu Kappeln
Jürgen Prahm
Hannes Thies
Jan Gehrt
Iver Traulsen
Leute vom Hafen
Hermann Brannwin
Aue Löw
Hinne Kock
Asmus Lüch
De tumpige Ede
De ole Carstensen
Lina, eine Kappler Deern
Cathrin Wulf, Leibeigene vom Gut Roest
Christine Tarkel, Frau des Schneidermeisters
Ein herzoglicher Reitvogt
Knechte vom Gute Roest

Schreiber des herzoglichen Reitvogts
Ausrufer

Souffleuse

Technische Leitung

Masken

Regie

Alwin Siemer
Paul Heuck
Friedr. Höckendorf
Christoph Jacobsen
Uwe Carstens
Reimer Emeis
Erich Kornienko
Albrecht Hansen
Werner Casper
Walter Kiesewetter
Claus Siemen

Otto Prahm
Wilhelm Busse
Gerd Ahrens
Wilhelm Schartau

Alfons Reimann
Erwin Petersen
Johannes Mohr
Rolf Andresen
Karl-W. Jacobsen
Hertha Meske
Ute Colmorn
Frauke Colmorn
Helga Heuck
Edgar Pankalla
Hans-Peter Jensen
Bernd Schikorr
Hansel Schmidt
Kitte Köster

Birgit Siemen
Helga Heuck
Günther Dürkop
Ernst-Günter Fritsche
Klaus Dorfmann
Karl Dorfmann
Ernst-Günter Fritsche
Hans Bürgin

Der TSV Kappeln hat diese Aufführung zum 100jährigen Jubiläum vorbereitet.

 

Schauplätze der Handlung:

Vorspiel: Im Domkapitel zu Schleswig
    1. Akt: Im Ratskrug zu Kappeln
    2. Akt: Auf dem Gute Roest
    3. Akt: Im Rathaus zu Kappeln
    4. Akt: Am Kappler Hafen

Jul 01 2017

Bilderrätsel Nr. 425 – Dehnthof

Anfang der Sechziger.

Wo parkt dieser Käfer?

Bilderrätsel Nr. 425

Der Käfer parkt am Dehnthof – erkannt von Runa Borkenstein, Wolfgang Jensen, Katr!n Wummel, Hans-Werner Panthel, Manfred Rakoschek, Sabine Brunckhorst-Klein, Michaela Fiering, Heino Küster, Maren Sievers, Konrad Reinhardt, Holger Petersen, Regina Blätz, Wolfgang Dase, Angelika Rossen-Bürger und Klaus-Detlef Schnoor.

Kappeln - Dehnthof (1963)

Jul 01 2017

Bilderrätsel Nr. 424 – Mad Mantek

Ein Bild aus den frühen Siebzigern.

Was ist das?

Bilderrätsel Nr. 424 - Mad Mantek

Als Manfred Rakoschek und ich 1969 nach dem Abi nach Kiel zogen, resultierten aus dem Zusammenleben in der Zweier-WG diverse kreative und soziale Aktivitäten und Prozesse. Irgendwie meinten wir, dass das Ganze einen „Oberbegriff“ braucht, und entwickelten den Aktionsnamen

Mad Mantek

Mad MantekDas von Mani kreierte Logo ließ sich schnell überall hinkritzeln, auch wenn es auf diesem „Gemälde“ etwas komplexer daherkommt.

Wer mal bei uns mitgemacht hatte, durfte sich übrigens mit dem Titel „MoMM“ (Member of Mad Mantek) schmücken.

Member of Mad Mantek

Dass es sich bei dem abstrakten Lebewesen um ein Mad MantekSchwein handelt, ist unverkennbar, aber so tolle Bezeichnungen wie ihr in euren Kommentaren haben wir uns dazu nie ausgedacht.

Jetzt dürft ihr euch für euren kreativen Einsatz alle „MoMM“ nennen und „Mad Mantek“ neben euren Namen zeichnen. lol

Jun 26 2017

Bilderrätsel Nr. 423 – Squashwand

Off Topic

Völlig abseits aller Themen, mit denen wir uns hier eigentlich beschäftigen, mal etwas ganz Anderes.

Grundsätzlich sollte so etwas die Ausnahme bleiben, damit es hier nicht zu „beliebig“ wird. Aber wenn ich nun schon von Dietrich von Horn so ein interessantes Rätselbild bekommen habe, möchte ich es euch natürlich auch nicht vorenthalten.

Was ist das?

Bilderrätsel Nr. 423

Die Seitenwand der Squash-Halle wurde erraten von Katr!n Wummel, Heino Küster, Wolfgang Dase, Wolfgang Jensen.und Konrad Reinhardt.

Holger Petersen, Michaela Fiering und Maren Sievers tippten immerhin auf die richtige Sportart.

Dietrich hat (mir) das Ganze so beschrieben:

Squash ist ein Rückschlagspiel, bei dem im Wechsel ein kleiner Gummiball in einem Raum gegen die Wand gespielt wird. Der Ball muss einmal die Stirnwand berührt haben, sonst ist das ein Fehler. Der Ball kann beim Spiel eine hohe Geschwindigkeit (bis zu 230 kmh) bekommen. Sqush ist damit das schnellste Ballspiel.

Wenn der Ball eine Seitenwand berührt, kommt es zu einem Gummiabrieb, der sich als schwarze Linie abzeichnet. Die farbigen Linien sind durch die Schlägerberührungen an der Wand zu erklären. Die Schläger sind meist mit farbigem Kunststoff beschichtet. So entsteht ein abstraktes Bild.

Zum Teil können die Suren auch von frustrierten Spielern stammen, die mit ihren Schuhen gegen die Wand treten.

Jun 23 2017

Weidefeld 1955

Achtzig Kommentare bei der Strandkrabbe – direkt gefolgt vom bisherigen Allzeitrekord mit mehr als vier Tagen ohne jeden Kommentar.

Erinnert mich an Beamten-Mikado – wer sich zuerst rührt, hat verloren.

Na gut, dann rühre ich mich eben. Nicht mit einem Rätsel, aber mit einem – wie ich finde – sehr schönen alten und authentischen Foto aus den Alben meiner Eltern.

Vielleicht habt ihr dazu wieder ein paar Denk- oder Sprechblasenvorschläge.

admin (Weidefeld 1955)

Kurz vor der Statikprüfung auf dem ersten Bild wurde dieses Foto aufgenommen:

admin (Weidefeld 1955)

Jun 20 2017

Urlaubsfotos 2017

Langsam trudeln die ersten Urlaubsfotos ein. Ich werde die Galerie laufend aktuell ergänzen, sobald ich neue Bilder von euch bekomme.

Zuletzt aktualisiert am 24. Juni 2017

Urlaubsfotos 2017

Mamaia (Mai 2017)Camp Langholz (Mai 2017)

Frankreich (Juni 2017)Klein Walsertal (Juni 2017)

Betriebsausflug nach Schönhagen

Jun 16 2017

Bilderrätsel Nr. 422 – Strandkrabbe

Zum Kieler-Wochenende noch schnell ein kleines Bilderrätsel, das ich Anfang nächster Woche auflösen werde.

Was ist das?

Bilderrätsel Nr. 422

Gemeine Strandkrabbe

Obwohl auch selbst essbar, ist der bei uns sehr bekannte Krebs in diesem Fall wohl nur als Beifang im Eimer gelandet.

Dort wurde er – wenn auch etwas mühsam – identifiziert von Konrad Reinhardt, Heino Küster, Wolfgang Dase, Wolfgang Jensen, Runa Borkenstein und Katr!n Wummel.

Strandkrabbe - Foto: Michaele Fierung (11.06.2017)

Ältere Beiträge «

» Neuere Beiträge