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Dez 11 2015

Bilderrätsel Nr. 326 – Anne-Marie Gerdau

Dieses Foto aus Kappeln stammt aus dem Jahr 1970.

Frage: Wer ist die freundliche Dame und wofür gibt sie uns ein Bier aus?

Bilderrätsel Nr. 326 - Kappeln - Jugendherberge (1970)

Zur Auffrischung der Erinnerung und als Hinweis auf das Gebäude, aus welchem die „Chefin“ aus dem Fenster schaut, hier ein zweites Foto:

Kappeln - Jugendherberge (1970)

Kaum zu glauben: Das Kaltgetränk spendierte uns „HerbergsmutterAnne-Marie Gerdau für unseren Einsatz beim nachträglichen Ausheben eines Kellers unter der der Jugendherberge am Grauhöfter Weg.

Warum das „Haus der Jugend“ nicht gleich bei Bau 1956 unterkellert wurde, ist mir schleierhaft, aber immerhin befanden sich unter dem Fundament bereits Wände, so dass wir „untertage“ budddeln konnten – ohne die Gefahr, dort unsere letzte Herberge zu finden.

Kappeln - Jugendherberge (1970) Kappeln - Jugendherberge (1970)

Herbergsmutter Gerdau wurde erraten von Wolfgang Jensen, Regina Blätz, Runa Borkenstein, Ulli Erichsen und Heino Küster.

Auf den Keller ist verständlicherweise niemand gekommen – nicht mal Ulli, der damals tatkräftig mit angepackt hat. Ich meine, das war eine Aktion der Kappelner Jusos. Zwei weiteren Beteiligte, an die ich mich sehr gut und gern erinnere, sind Anthony Peter und Jörg Brandt.

53 Kommentare

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  1. Nicolaus Schmidt

    Hochachtung, dass so viele den Namen der Herbergsmutter noch heute kennen.

    Zu Jörg Brandt und der Jusogruppe: mit der war ich ab Ende 1970 oder Anfang 1971 (im Sommer dann Abitur) im Kontakt, habe darüber entweder vor Weihnachten 1970 oder (eher unwahrscheinlich:1971 nach dem Abitur) eine Spendendose erhalten, mit der ich zum Weihnachtsgottesdienst vor der Arnisser Kirche für die Opfer der US-amerikanischen Bombardierungen in Nord-Vietnam sammeln sollte. Holger: warst Du dabei? Die Aktion war ein Erlebnis der besonderen Art, die Arnisser Kirchgänger (damals noch sehr viele) hatten für diese Aktion überwiegend nur unverständige Blicke übrig, obwohl mich ja alle kannten. Die Dose blieb ziemlich leer. Ich habe keine Ahnung mehr, von welcher Organisation die Dose war. Gut möglich, dass es damals schon terre des hommes war, wo ich dann ja Jahre später ziemlich aktiv war.

    Achim, so haben wir damals alle irgendwie gebuddelt, gesammelt, einfach mehr gemacht, als einfach nur den üblichen Weg zu gehen.

    1. Holger Petersen

      Ich kann weder bestätigen noch leugnen, dass ich an diesem -scheinbar recht kläglich gescheiterten- Versuch, einen maßgeblichen Anteil der weihnachtlichen Kirchenkollekte abzuzwacken, beteiligt war. Das Ergebnis der Aktion lässt allerdings auch auf ein hohes Verdrängungspotential schließen…
      Erinnern kann ich mich aber noch an unsere Kinderbetreuungsnachmittage im Gemeindehaus, die ganz gut besucht waren (scheinbar gab es damals noch ein paar Kinder in Arnis). Besucht und fotografiert wurden wir dabei auch von dem „Stern-Fotograf (Ulrich Mack?), der für die damalige Stern-Serie „Pfarrer X“ in Arnis Aufnahmen machte. Wir hingen wie gebannt an den Lippen dieses in Sachen Krisen, Katastrophen und Kriege weitgereisten Menschen, der natürlich -ganz besonders in solch einem Mikrokosmos wie Arnis-auch die Aura der Weltläufigkeit fast fühlbar verbreitete..
      Ich meine, dass er auch auf dem Feuerwehrball von Arnis war: immer noch eine der wildesten Feten, die ich überhaupt jemals erlebt habe; aber das würde jetzt hier zu weit führen…

  2. Holger Petersen

    Kurz vor Toresschluss noch ein Tipp von mir: Gehwegplattenverlegearbeiten?

  3. Runa Borkenstein

    oder gab`s einen Anschluss, an die Ziegelei,
    die die Jugendherberge mit „Fernwärme“ versorgen sollte?

    1. Runa Borkenstein

      Zuleitung für Frischwasser aus dem Wasserwerk
      anstelle des Wassers aus einem Brunnen

  4. admin

    Entweder hatten seinerzeit die Baukosten von 45.000 DM nicht gereicht oder man war damals der Meinung, auf das, was wir nachträglich erledigt haben, verzichten zu können. Andererseits muss diese Option bereits bei der Errichtung vorgesehen gewesen sein, sonst wäre unsere Tätgkeit gar nicht möglich gewesen.

    1. Ulli Erichsen

      Arbeiten bei der Jugendherberge. Leider keine Erinnerung. Hab ich verdrängt. Muss was Schlimmes passiert sein.

      1. admin

        Das ist richtig – aber was für Arbeiten? Wenn dabei was Schlimmes passiert wäre, könntest du dich sicher erinnern. Ich glaube, das war eine Juso-Aktion! Dämmert’s? ;-)

        1. Ulli Erichsen

          Keine Peilung. Haben wir da was isoliert ?

          1. Katr!n Wummel

            Lehm gab es bei Jugendherberge ja genug. Wir haben häufig in der alten Schwemme gespielt … richtig abenteuerlich-verwunschen war es dort durch die alten Becken und Kanäle.

        2. Katr!n Wummel

          Ulli scheint auf jeden Fall den bequemsten Platz gehabt zu haben, die Genossen sitzen wohl unangenehmer ;)
          Sieht für mich nach einem Weg plus Begrenzung aus. Zu was?

    2. Runa Borkenstein

      Ihr habt die Zuleitung für den Anschluss der Alten Jugendherberge
      an das öffentliche Abwassersystem gelegt, weil sonst weiterhin
      ALLES in die Schlei geflossen wäre??? Nee, ne?

    3. Katr!n Wummel

      Latrine :mrgreen:

  5. Heino Küster

    Ok, es ist Annemarie Gerdau, „Jugendherbergsmutter“ in Grauhöft.
    Habt Ihr den Garten hergerichtet? Einen Wall aufgeschüttet oder einen Spielplatz?

  6. Wolfgang Jensen

    Habt Ihr für einen Telefonanschluss gebuddelt?

    1. Wolfgang Jensen

      Denn er soll ja bei seinen Auftritten ein Telefonbuch mit bloßen Händen zerrissen haben.

  7. Ulli Erichsen

    Herbergsmutter Anne Marie Gerdau ist hier zu sehen. Ich kann mich aber beim besten Willen nicht an das damalige Geschehen und schon gar nicht an das Bier erinnern.

    1. Ulli Erichsen

      Haben wir uns bei Ancker die Hände dreckig gemacht ?

    2. Katr!n Wummel

      Vielleicht zuviel davon … :mrgreen:

  8. Runa Borkenstein

    Daselbst Bier? Frei von A?
    Habt ihr vielleicht bei Umbauarbeiten geholfen,
    die auch Menschen mit Handicap das Wohnen dort ermöglichten?

    1. Runa Borkenstein

      Oder hat es was mit dem NEZ in Maasholm zu tun, das eine Aussenstelle war.

  9. Runa Borkenstein

    Ist die freundlich Dame vielleicht Anne-Marie Gerau,
    die Herbergsmutter der alten Jugendherberge am Grauhöfter Weg?

  10. Katr!n Wummel

    Nach den admin-Tipps (Danke!) lande ich in Steinberghaff.

    1. Ulli Erichsen

      Graf Luckner ist das Schlüsselwort!

      1. Runa Borkenstein

        Der hat mich auch schon zur richtigen Dame gebracht, aber nicht zu Ort und Tat.

  11. Regina Blätz

    Habt Ihr im Garten geholfen?

  12. Regina Blätz

    Sie sieht so mütterlich aus, ohne das Bier würde ich auf die Herbergsmutter der Jugendherberge tippen. Erfahrungsgemäß gab es in Jugendherbergen immer kalten Tee :smile:

  13. Nicolaus Schmidt

    Die Dame arbeitete in einem Kiosk (heute: Hafen 19a? – Speicher No. 5) und ihr habt den Lehm bei Ancker geschaufelt, von dem ích mir mir dann meinen Teil abgezwackt habe, um bei Gerda im Werkraum daraus eine Vase aufzubauen (noch ohne Drehscheibe). Eigentlich ist dies falsch, weil Gerda uns ein paar Jahre früher zu Ancker geschickt hatte. Und wie die Dame heißt, weiß ich natürlich auch nicht.

  14. Regina Blätz

    Die Frau ist Besitzerin eines (Fischer)bootes, das auf Grund gelaufen ist und ihr habt es freigeschaufelt/gebuddelt/gezogen?

  15. Wolfgang Jensen

    Vielleicht weil Ihr dort als Fototeam tätig gewesen seid.

    1. admin

      Nein. Wir haben dort gearbeitet, körperlich, richtig hart!
      Da du als bisher Einziger die sympathische Person erraten hast, weißt du ja auch wo.
      Aber was haben wir dort gearbeitet? Bei dem schweißtreibenden Job war ein Dortmunder KRONEN Export übrigens wie ein Tropfen auf den heißen Stein – oder sollte ich sagen: „Lehm“? ;-)

      1. admin

        Kleine Ergänzung – bevor jemand fragt – „wir“, das waren in diesem Fall Anthony „Toni“ Peter, Jörg Brandt, Ulli Erichsen und zwei weitere Personen, deren Namen ich leider vergessen habe. Ich selbst war mehr so der „Vorarbeiter“ – war ja auch vom Sportunterricht befreit! :lol:

        1. Wolfgang Jensen

          Vielleicht habt Ihr Entwässerungsgräben „gebuddelt“.

          1. admin

            Ja, gebuddelt haben wir, aber was, da wäre nicht mal Graf Luckner drauf gekommen, der immerhin bei der Eröffnung 14 Jahre zuvor dabei war. ;-)

          2. Wolfgang Jensen

            Einen Teich für Fische, vielleicht auch für Seeteufel! ;)

  16. Wolfgang Jensen

    Vielleicht „Herbergsmutter“ Anne-Marie Gerdau

  17. admin

    Erste Hilfe:
    Ich habe den Namen und den „Beruf“ dieser Frau vor wenigen Monaten schon einmal erwähnt. :/

  18. Katr!n Wummel

    Vielleicht ein Strandkiosk?

  19. Runa Borkenstein

    blickt diese freundliche Frau auf Nordhafen und Brücke?

  20. Katr!n Wummel

    Die Wirtin des Klabautermann

  21. Katr!n Wummel

    Die Wirtin der Insel

  22. Heino Küster

    Etwas wurde per Fotomontage verdeckt… So einen weißen Latz hatte sie bestimmt nicht umhängen ;-)

    1. admin

      Es ist alles echt!

      1. Regina Blätz

        damals hattte man zwar ordentliche Bleichmittel im Waschpulver, mir scheint das aber auch ein bischen sehr weiß. :smile:

        1. admin

          Die Fotos sind von Papierabzügen gescannt, die leider etwas lieblos (viel zu kontrastreich) belichtet sind. Ich habe sie beim „Buddeln“ nach Pass- und Hoogefotos wiederentdeckt. Auch die Negative gibt es noch, aber die zu scannen schaffe ich im Moment leider nicht. :-(

  23. Wolfgang Jensen

    Ist das Christel Morhardt?

  24. Ulli Erichsen

    Ich rate mal: Obstbörse

  25. Heino Küster

    Aber Spaß beiseite: ich kenne die Frau, kann sie aber nicht unterbringen… :-(

  26. Heino Küster

    Die Wirtin von der ZOB-Gaststätte? Aus Dankbarkeit dafür, dass Ihr Beo ausgeführt und gefüttert habt? ;-)

  27. Holger Petersen

    Die Dame erinnert mich ein wenig an den Milchladen in der Querstraße (Name mir nicht bekannt). Vielleicht habt ihr für sie Sahne geschlagen, die man nach meiner Erinnerung dort lose kaufen konnte.

    1. Wolfgang Jensen

      Das war der Milchladen Wilcken, bei dem es immer „was zu“ gab für uns Kinder (Weingummi, Eiskonfekt u.dgl.)

      1. Holger Petersen

        Kein Wunder, dass ich mich auch als „Auswärtiger“ an einen solch kinderfreundlichen Laden in Kappeln erinnere! Der Wurstzipfel für die „Kleinen“ von Schlachter Jessen wurde aber auch immer wieder dankbar angenommen!

      2. admin

        :developer: Der „Milchmann“ hieß Wilhelm Wilken.

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