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Dez 11 2011

Bilderrätsel Nr. 46 – Schmiedestraße

Zum Start in die letzte Adventswoche wieder einmal ein Straßenrätsel, bei dem viele mitmachen können, obwohl niemand von uns dieses Motiv – so wie abgebildet – jemals gesehen hat. Die Ansichtskarte stammt nämlich von 1905.

Frage: Welche Straße schauen wir hier hinauf oder hinunter? Ein paar Ausführungen über die abgebildeten Gebäude wären nicht schlecht.

Bilderrätsel Nr. 46

Das war ja diesmal eine Rekordbeteiligung! Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch: Alle haben die Schmiedestraße erkannt!

Nun folgt schrittweise die offizielle Rätselauflösung.

Zunächst einmal das komplette Ansichtskartenmotiv und zum Vergleich ein dazu passender Ausschnitt aus einem „aktuellen“ Foto, das Eckhard Schmidt Heiligabend 2009 aufgenommen hat.

Kappeln - Schmiedestraße (1905)

Kappeln - Schmiedestraße (24.12.2009) - Foto: Eckhard Schmidt - Kappeln - © 2009
Eckhard Schmidt hat sich beide Bilder genau angesehen:

Linke Seite:
Das Haus vor Foto-Guth wurde abgebrochen und durch einen Neubau mit roten Klinkersteinen (vermutlich vor dem 2. Weltkrieg) ersetzt.
In dem Gebäude befinden sich heute ein Reisebüro und die Postagentur von Kappeln.
Die Gebäude hinter Foto-Guth wurden bis zu dem ehemaligen Gebäude von Georg Nissen alle abgerissen (nach 1964) und durch Neubauten ersetzt.
1961-1964 habe ich bei Georg Nissen gelernt und da gab es noch die alten Gebäude wie den Gasthof von Schwensen und den Lebensmittelladen von Jacobsen (Husch-Husch) direkt vor Georg Nissen.

Rechte Seite:
1. Gebäude: Heute Spielwaren Schmidt
– Marktstraße
2. Gebäude: Heute Adler Apotheke
3. Gebäude: Heute wie wohl auch damals Buchhandlung Kock

Unabhängig von dieser Beschreibung gab es eine Menge Hinweise in euren Kommentaren.

Von allen erkannt wurde der Standort des Fotografen, der von oberhalb der Marktstraße die Schmiedestraße hinunterblickt, und zwar auf das an der Ecke Querstraße gelegene Kaufhaus Sander, wie von Sabine Brunckhorst-Klein, Almut Langenfeld, Regina Wilke, Peter Gille und Eckhard Schmidt festgestellt wurde. Die letzten drei kannten auch noch den in den fünfziger und sechziger Jahren üblichen Namen „Pott-Sander“.

Auch das Fotogeschäft Guth hatten Almut Langenfeld, Regina Wilke, Eckhard Schmidt und Gadso Weiland beim Anblick des früheren Hotels Angler Hof sofort parat.

Gadso Weiland nannte dann noch die Adler-Apotheke und Kock‘s Buchhandlung, und Regina Wilke erinnerte sich sogar noch an das Blumengeschäft von „Fräulein“ Bund. Beide sowie Klaus-Detlef Schnoor kannten schließlich auch noch das Fahrradgeschäft Philipp.

Klaus-Detlef Schnoor ergänzte ein paar weitere Namen wie Elektro Walberg, „Husch-Husch“ Jacobsen, Elektro Burdinski und den Frisör Schiesewitz.

Eigentlich ist damit fast alles Wesentliche zu diesem Rätsel bereits gesagt.

Trotzdem möchte ich gern noch ein paar zusätzliche Informationen beisteuern und ein bisschen Systematik in die Betrachtung bringen. Das ist relativ einfach. Auf den beiden Fotos finden sich zwar einige markante Punkte wieder, aber vieles hat sich in den letzten hundert und auch in den letzten fünfzig Jahren doch mehr oder weniger stark verändert. Nur eines nicht: die Hausnummern.

Der wesentliche Bereich, der auf den Fotos abgebildet ist, ist der von der Marktstraße bis zur Querstraße. Das wären dann also von oben gesehen die Hausnummern 39-27 (links) und 30-16 (rechts).

Machen wir einfach mal im Uhrzeigersinn einen kleinen

Rundgang durch die Schmiedestraße

und beginnen vorne links:

Schmiedestraße 39
Als er Ende des 19. Jahrhunderts nach Amerika auswanderte, schenkte der Schmiedemeister Johannes Petersen das Grundstück der Stadt Kappeln. In den zwanziger Jahren wurde das Gebäude abgerissen und ein Neubau mit zwei Läden und drei Wohnungen errichtet. In den sechziger Jahren bot hier Friseur Schiesewitz hier seine preiswerten Dienste an.
Heute wird das Gebäude vom Reisebüro Stuckmann und der Kappelner Postagentur genutzt.

Kappeln - Angler Hof (1912)Schmiedestraße 37
Gasthof und Hotel Angler Hof waren von 1871-1901 im Besitz von Peter Matzen und wurden von seiner Nichte und ihrem Mann, Asmus Breckenfeld, übernommen. Angegliedert waren eine Kohlen- und Getreidehandlung sowie ein Ausspann. Nach dem Tod von Frau Breckenfeld 1943 ging die Photo-Guth - Anzeige von 1964Gaststätte ein. Nach dem Krieg waren hier zunächst Mietwohnungen. 1962 wurde das Anwesen von den Erben an Photo-Guth verkauft. Das Geschäft unter dem Namen FOTOGUTH (zusammen mit Manon G) besteht bis heute.

Schmiedestraße 35
Seit Mitte des 19. Jahrhunderts stand hier Schwensen’s Gasthof mit großem Ausspann und Viehwaage.
Im linken Teil des Gebäudes gab es einen kleinen Laden, der in den dreißiger Jahren von Otto Rogalla betrieben wurde. Mit Ausbruch des Krieges gab er das Geschäft zunächst auf, eröffnete es aber nach der Währungsreform erneut. Einige werden sich sicher noch daran erinnern, wie wir auf dem Schulweg oder sogar in den Pausen dort Schlange standen, um für unsere paar Pfennige Lakritz oder Bonbons zu kaufen.
Nachdem der Schwiegersohn von Otto Schwensen, Bruno Höhne, das große Grundstück verkauft hatte, wurden 1974 alle Stallungen und das Gaststättengebäude abgerissen und der Neubau an ALDI verpachtet.

Über Schwensen’s Gasthof und die Schmiedestraße 35 gibt es im Kappelner Stadtarchiv einen eigenen Artikel mit sehr schönen alten und neueren Fotos sowie einer Auflistung aller seit 1974 dort angesiedelten Geschäfte.

Schmiedestraße 33
Hier befand sich ursprünglich das von Wilhelm Sander Seifen-Sander - Anzeige von 19621861 gegründete Geschäft für Porzellan, Küchengeschirr usw., das bis 1924 von Karl Sander weitergeführt wurde. Dann zog das Kaufhaus um in die Schmiedestraße 16. Die Räume wurden verpachtet an das Elektrogeschäft Johannes Walberg, der 1929 sein Geschäft wiederum in die Schmiedestraße 20 verlegte. In den sechziger Jahren war in der Schmiedestraße 33 das Geschäft Seifen-Sander, bis K. H. Sonnenberg dort ein Gartencenter eröffnete.

Schmiedestraße 31
Bis 1914 war hier die Kolonialwarenhandlung von Johannes Grimm, danach – bis zu seinem Konkurs 1931 – von Johann Bentin. Willi Jacobsen, genannt „Husch Husch“, kaufte das Anwesen mit Speicher für 19.000 Mark aus der Konkursmasse und führte das Geschäft bis zu seinem Tod 1974. Kurzfristig wurde es noch von seinem Sohn weitergeführt, musste aber 1976 wegen der zunehmenden Konkurrenz durch die Supermärkte aufgeben werden.
Heute befindet sich in den Räumen der Schmiedestraße 31-33 eine Filiale von New Yorker.

Schmiedestraße 29
Hier betrieb der Klempnermeister Friedrich Zwanzig einen Lampen-Laden und eine kleine Werkstatt nach hinten zur Wassermühlenstraße. Nach seinem Tod 1953 führte seine Schwiegertochter das Geschäft noch kurz weiter, verkaufte dann es dann aber Kappeln - Georg Nissen (Ende der 50-er Jahre)1954 an den Elektromeister Georg Nissen.

Schmiedestraße 27
Der ehemalige Laden des Sattlermeisters Wilhelm Riedel wurde nach seinem Tod an Johann Bentin und später an Willi Jacobsen verpachtet. Weitere Pächter folgten, bis die Erben das Grundstück ebenfalls an Georg Nissen verkauften.

Georg Nissen - Anzeige von 1961Nissen ließ beide Häuser in der Schmiedestraße 27-29 abreißen und errichtete einen großen Neubau mit Laden und Werkstatt.

Heute ist dort das Geschäft „Herrenausstatter an der Schlei“.

Wechseln wir die Straßenseite – hinüber zum Kaufhaus Sander!

Johannes Kolatzky - Anzeige von 1910Schmiedestraße 16
1924 kaufte Karl Sander das Geschäft von Johannes Kolatzky und zog mit seinem Geschäft aus der Schmiedestraße 33 hierher.

Kappeln - Kaufhaus Sander (Ende der 50-er Jahre)Neben dem Grundstück gab es damals in der Schmiedestraße 14 noch eine kleine Werkstatt des Schlossermeisters Bentin. 1921 gründete hier die Firma Decker und Walberg ihr erstes Unternehmen. Karl Sander kaufte das Grundstück, ließ es abbrechen und errichtete dort einen Anbau zur Vergrößerung seines Kaufhauses.
Von 1934 bis 1942 führte Dora Sonnenberg, geb. Sander, das Geschäft. Danach war dann ihr Sohn Karl Heinz Sonnenberg Kaufhaus Sander - Anzeige von 1961der Inhaber, bis dessen Sohn Karl Albert Sonnenberg ab 1978 die Geschäftsführung übernahm.

Heute beherbergt das ehemalige Kaufhaus die Firmen Optik Preuß in der Schmiedestraße 14 und Schleiküchen sowie ein kleines Eiscafé in der Schmiedestraße 16.

Schmiedestraße 18
Etwa ab Mitte des 18. Jahrhunderts war hier der Glasereibetrieb und die Möbelhandlung Philippsen. Seit 1920 führte Hans Philippsen das Geschäft, ab 1935 wurde es von Möbel Dela Kiel betrieben. Gleichzeitig wurde die Glaserei im Hintergebäude von Heinrich Raub übernommen und nach seinem Tod 1967 von seinem Sohn Harald Raub weitergeführt.
1965 kaufte Bruno Eggers das ganze Grundstück und baute später das Hintergebäude zu Wohnungen und im Vorderhaus die oberen Räume als Büroräume aus. Der Laden war zunächst an die Drogerie Walberg verpachtet, danach eröffnete Eggers jr. dort ein Sportgeschäft.
Heute ist hier eine Quick Schuh-Filiale.

Schmiedestraße 20
Vor 1914 war hier die Bäckerei Carstensen (später in Kopperby), gefolgt von Bäcker Schwarzrock. 1924 kaufte ein Herr Manthey das Grundstück und betrieb hier eine Autowerkstatt. 1929 verkaufte Frau Manthey das Grundstück an Johannes Walberg. Walberg eröffnete nach dem Umzug aus der Schmiedestraße 33 hier ein Elektrogeschäft mit Laden und Werkstatt. Nachdem der Sohn 1962 schon sehr früh gestorben war, wurden Geschäft und die Werkstatt von der Schwiegertochter Lisa Walberg weitergeführt.
Heute werden von der Firma HATHI in dem Geschäft Orient-Artikel angeboten.

Schmiedestraße 22
Schlachterei Surm - Anzeige von 19641832 wurde hier die Schlachterei Klaack eröffnet, die zuletzt ab 1921 von Ludwig und Heinrich Klaack betrieben wurde. Sie scheiterten mit ihrem Versuch, eine Versandschlachterei zu gründen, und verkauften 1933 die Schlachterei an Franz Surm. Nach seinem Tod 1963 übernahm Sohn Berthold Surm das Geschäft. Nach dem frühen Tod seiner Frau verkaufte er das Grundstück an Uwe Lorenzen, der dort eine Gaststätte mit Imbiss errichtete.
Heute befindet sich dort ein Filial-Shop von Vodafone.

Erika Bund - Anzeige von 1965Schmiedestraße 24
Hier betrieb ab 1901 der Uhrmacher August Sander ein Geschäft. Nach dem Tode ihrer Eltern führte die Tochter den Laden weiter. Der Laden auf der rechten Seite war jahrelang an Frl. Erika Bund als Blumengegeschäft verpachtet.
Heute gibt es dort ein Stehcafé namens „Klön Snack Kaffee“.

Schmiedestraße 26
Kock's Buchhandlung - Anzeige von 1910Kock's Buchhandlung - Anzeige von 1961Kock’s Buchhandlung wurde 1876 von Peter Kock gegründet und 1925 von seinem Sohn John Kock übernommen. Nach dessen Tod 1950 ging das Geschäft an seinen Schwiegersohn Heinrich Beierlein über.
Die Buchhandlung gibt es immer noch. Über der Buchhandlung befindet sich übrigens die Arztpraxis von Peter Beierlein.

Schmiedestraße 28
Julius Rieper - Anzeige von 1910Hier hatte bis zu seinem Tod 1925 Julius Rieper ein Geschäft für Handarbeiten, Stickereien und Damenhüte. Seine Frau führte es bis zu ihrem Tod 1943 weiter. Adler-Apotheke - Anzeige von 1969Dann kaufte Willi Eggers von den Erben das Grundstück und verpachtete es an den Apotheker Ramge, der hier seine Adler-Apotheke eröffnete.
Die Apotheke wird bis heute als Familienunternehmen betrieben.

Kappeln - H. Philipp (Ende der 50-er Jahre)Schmiedestraße 30
Auf der gegenüberliegenden Ecke der Marktstraße befand sich bis 1922 der Flensburger Hof, der eine ganze Reihe von Besitzern hatte: um 1870 Asmus Erichsen, etwa ab 1905 dann sein Sohn Johannes Erichsen [der Name ist auf dem alten Foto gut zu lesen], gefolgt von Peter Petersen, genannt „Peter Cognac“ und zuletzt ab 1913 Nicolaus Clausen. Dieser erweiterte den Gastronomiebetrieb durch den Bau einer doppelten Kegelbahn. 1922 verkaufte er das Grundstück an W. Schieren, der hier H. Philipp - Anzeige von 1968zusammen mit Richard Kappeln - Radio-Burdinski (Ende der 50-er Jahre)Panknin ein großes Elektro- und Autogeschäft aufbaute. Schieren verkaufte seinen Anteil vom Grundstück schließlich an Heinrich Philipp, der dort zunächst ein Fahrradgeschäft eröffnete, später aber auch Mopeds, Spielwaren usw. im Sortiment hatte. Den rechten Laden übernahm Emil Burdinski Radio-Burdinski - Anzeige von 1963und betrieb dort ein Radiogeschäft.

Heute ist dort das Geschäft Spielwaren Schmidt mit Fahrradverleih und Werkstatt. Immerhin lässt sich hier noch eine gewisse Kontinuität erahnen, was sicher auch mit der Ecklage des Geschäfts zur Marktstraße zu tun hat.

Hier endet unser kleiner Rundgang durch das Ansichtskartenmotiv.

Mir ist bewusst, dass meine Ausführungen unvollständig und vielleicht hier und da auch fehlerhaft sind. Entsprechende Hinweise nehme ich dankend entgegen.

Die meisten meiner Informationen basieren auf den „Aufzeichnungen über die Kappelner Geschäfte“, einem Schreibmaschinen-Manuskript mit handschriftlichen Korrekturen und Ergänzungen, 1980 verfasst von Friedrich Siemen. Das Manuskript ist als DIN A4-Fotokopie unter der Nummer 21508 in der Stadtbücherei Kappeln ausleihbar.

Werfen wir abschließend noch einen Blick in die andere Richtung der Schmiedestraße in den sechziger Jahren.

Kappeln - Schmiedestraße (1963)

11 Kommentare

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  1. Heino Küster

    Moin Anita,
    Deine Anfrage ist wohl nicht bemerkt worden (?)…
    Ich kenne nur zwei Kocks, deren verwandschaftliches Verhältnis mir jedoch unbekannt ist.
    Einmal gab es das Geschäft „Kock’s Buchhandlung“, das heute noch in der oberen Schmiedestraße exisitiert. Zum Anderen gab es „Schuh Kock“ in der oberen Mühlenstraße, später ebenfals in der Schmiedestraße, neben Schuh Eggers. Eine Tochter von Schuh Kock, Angelika Kock, wurde 1972 mit mir konfirmiert, sie hat das Geschäft i der Schmiedestraße noch einige Jahre geführt.
    Mehr kann ich leider nicht beitragen, jedoch gibt es hier bestimmt noch andere Einheimische, die etwas wissen sollten.
    Viel Glück bei der weiteren Recherche ;-)

  2. Anita Zuther

    Moin ,
    eine tolle Seite !
    Habe dort Namen gelesen,die in meiner Familie auch vorkommen.
    Meine UrUr-Großmutter war eine geb.Kock verh.mit einem Erichsen.
    Gibt es über diese beiden Namen noch mehr Info,s ?
    Bin dankbar für einen noch so kleinen Hinweis !
    L G
    Anita

  3. Klaus-Detlef Schnoor

    Elektro Walberg auf der rechten Seite war das vorletzte Haus vor der Querstraße. Gegenüber der Sparladen von „Husch-Husch“ Jakobsen.Etwas weiter vorne links die Drogerie von Ernie und Peter Godt, später sind sie umgezogen ans Ende der Querstraße in die Mühlenstraße. Bei Phillips gab es eine Werkstatt in der Marktstraße, auch für Motorräder, Spielwaren erst in den 70igern. Nebenan war meiner Erinnerung nach Elektro Burdinski, gegenüber mein Frisör, Herr Schiesewitz. Dort wurde man so schnell bedient, dass sich die Pedale am Fahrrad noch drehte, nachdem der Pottschnitt fertig war….Den Gasthof hinter dem Angler Hof hat es auch noch bis in die 60iger gegeben.

  4. Regina Wilke

    Wir schauen in die Schmiedestrasse auf das Gebäude von „Pott“- Sander. Dann auf der rechten Seite hatte Fräulein Bund ein Blumengeschäft , Koch´s Buchhandlung und vor der Kreuzung drückten wir uns als Kind auf dem Schulweg die Nase an den Schaufenstern von „Rad und Spielwaren Phillips“ platt. Über die Strasse wurden die ABC Schützen von Schülerlotsen (mit knallorangenen Pudelmützen) über die Strasse begleitet. Auf der rechten Seite befand sich schon in den 60ern das Geschäft von Foto Guth.
    Ich hoffe, ich täusch mich nicht.

  5. Sabine Brunckhorst-Klein

    Der Straßenverlauf erinnert mich an die Schmiedestraße vom ZOB aus Richtung Rathaus. Gab es nicht das Haushaltswarengeschäft Sander in den 60er Jahren dort, wo die Straße ihre Richtung leicht nach links verändert? Aber, naja, so alt, dass ich mich in 1905 auskenne, bin ich doch noch nicht. ;-)

  6. Runa Borkenstein

    wie wunderbar: die Schmiedestraße (rechts geht es in die Marktstraße) zu einer Zeit, in der die Welt noch ein wenig unversehrter war…

  7. Gadso Weiland

    Hallo Achim,
    wir schauen wohl die Straße hinunter, nämlich die Schmiedestraße.
    vorne rechts ( mit der Treppe ) befand sich in den 60er Jahren ein Fahrradgeschäft, dahinter die Adler Apotheke und im dritten Haus Kocks Buchhandlung.
    Das zweite Haus auf der linken Seite ist das Fotogeschäft Guth.
    LG
    Gadso

  8. Gille, Peter

    Es handelt sich hier um die „Schmiedestrasse“ mit Blickrichtung auf früher „Pott-Sander“ mit der davor nach rechts abgehenden „Querstrasse“. Zwischen den beiden vorderen Gebäuden rechts geht es in die „Marktstrasse“.
    Peter Gille

  9. Bernd Borkowski

    Könnte glatt die obere Schmiedestraße in Kappeln sein

  10. Almut Langenfeld, geb. Weiland

    Das ist meiner Meinung nach die obere Schmiedestraße. Das große Haus hinten müsste das frühere Kaufhaus Sander sein. Ich erinnere mich, wie ich mir die Nase in der Vorweihnachtszeit an den Schaufenstern plattdrückte, weil dort so schöne Spielsachen ausgestellt wurden. Das Haus vorne rechts kommt mir auch bekannt vor, auch die Treppe existierte noch zu unserer Zeit. Wie die Häuser heute aussehen, weiß ich nicht, da ich selten in Kappeln bin, auch nicht, welche Geschäfte dort sind. Links muss irgendwo Foto-Guth gewesen sein (?)
    Nun, ich hoffe, ich liege richtig mit meiner Vermutung und wünsche eine schöne
    letzte Adventswoche!
    Viele Grüße, Almut

  11. Eckhard Schmidt

    Schmiedestraße
    An der Ecke Schmiedestraße / Querstraße ist sehr gut das Gebäude von „Pott-Sander“ zu erkennen. (Unten mitte rechts)
    In dem linken Gebäude „Angler Hof“ befindet sich heute das Geschäft von Foto-Guth.

    Siehe auch: http://www.kappeln-eschmidt.de/seiten/2010_02_03-1/2010_02_03-1.htm

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