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Aug 12 2020

Digitale Randnotiz

Kaum zurück aus der „großen Pause“ muss ich heute dieses lesen:

Forscher benennen 27 Gene um

Aufgrund von Problemen mit der automatischen Datenverarbeitung im Tabellenkalkulationsprogramm Excel haben Forscher mehr als zwei Dutzend Genen neue Namen gegeben. Zur genauen Zuordnung ist jedes der Zehntausenden Gene des menschlichen Erbguts mit einem alphanumerischen Code benannt.

Bei der Verarbeitung in dem bekannten Microsoft-Programm führte aber genau dieser Code in einigen Fällen zu einem Durcheinander, wie die Technologiewebsite „The Verge“ kürzlich berichtete. Das Programm machte zum Beispiel aus diversen Kürzeln Datumsangaben.

Ich wusste nicht, ob ich lachen oder weinen sollte, also habe ich tief in mich hineingeschmunzelt – kenne ich doch diese Excel-Macke schon seit dreißig Jahren.

Dass sie bis heute anscheinend noch immer nicht bereinigt ist, mag ich kaum glauben – aber dass eine der weltweit bedeutendsten Wissenschaftssparten jetzt ihre eigenen „Elemente“ umbenennt, damit auch Excel sie versteht, ist schlicht gesagt „verrückt“.

Der Aufwand, diesen Anlass zu nutzen, um den Excel-Automatismus endlich abzuschalten, wäre sehr viel geringer.

Aber vielleicht ist das ja inzwischen schon lange passiert – da bin ich wiederum überfragt, da ich immer noch eine ältere Version meines ewigen Lieblingsprogramms ( echt! smile ) benutze.

Und wo wir schon mal bei Excel und Microsoft sind, gibt es in diesen Tagen zwei weitere passgenaue Meldungen.

Gestern war der 70. Geburtstag von Steve Wozniak, zusammen mit Steve Jobs Gründer der Firma Apple.

Die beiden bildeten ein kongeniales Duo, haben aber nicht verhindern können, dass ihr Betriebssystem von einem gewissen Bill Gates für IBM abgekupfert wurde, ebenso wie später eines der nützlichsten Programme überhaupt: Visicalc von Dan Bricklin und Bob Frankston – ein Riesen-Verkaufsschlager für den Mac II –von Apple, das dann mit marginalen Veränderungen als „Excel“ wiederum auf dem IBM-PC landete.

Und auch der hat Geburtstag:
Am 12. August 1981 brachte IBM nämlich den ersten Personalcomputer auf den Markt.

Das nur am Rande.