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Okt 03 2019

Bilderrätsel Nr. 524 – Schlei-Café

Völlig vergessen – oder doch nicht?

Mir jedenfalls war diese Gaststätte komplett aus dem Gedächtnis entschwunden.

Dabei sind doch in den Sechzigern viele Fahrschüler dort vorbeigekommen und möglicherweise sogar eingekehrt, wenn die Zeit reichte, weil die 6. Stunde ausgefallen war.

Frage 1: Wo befand sich das Lokal?
(Möglichst genau bitte, eine vage Ortsbezeichnung oder nur ein einfacher Straßenname reichen diesmal wirklich nicht.)

Frage 2: Wie hieß es?

Bilderrätsel Nr. 524

Bilderrätsel Nr. 524

Grundsätzlich war die Verortung dieses Lokals anscheinend recht einfach. Ein Blick aus den Fenstern zeigt nämlich die Gaststätte Ellenberg auf der Schwansener Seite sowie die Schleibrücke.

Alle, die die Fährschenke, die Holsten- oder Balkan-Stuben oder gar die Adresse Am Hafen 10 genannt haben, lagen bei der Beantwortung von Frage 1 also schon mal richtig – und das waren Hauke Marten, Heino Küster, Maren Sievers, Klaus-Detlef Schnoor, Wolfgang Dase und Runa Borkenstein.

Holger Petersen, Konrad Reinhardt, Hans-Werner Panthel, Regina Blätz und Maren Sievers haben darüber hinaus auch angegeben, dass sich das gesuchte Lokal im ersten Stock dieses Gebäudes befand.

Und Harro Mehne und Ingwer Hansen kannten dann sogar den Namen und haben damit auch die Frage 2 korrekt beantwortet:

Schlei-Café

Schlei-Café (60er-Jahre)

Wie schon im Kappuzzle® 467 berichtet, ließ Erich Saxer auf dem ehemaligen Grundstück des durch eine Kriegsbombe weitgehend zerstörten Gasthauses Zur Börse hier 1962 einen Neubau errichten.

Unten betrieb er seinen Kiosk und Asta Weller einen Blumenladen. Daneben befand sich eine kleine Gaststätte – die Fährschenke.

Außerdem gab es in dem Gebäude eine Zweigstelle der Schleswig-Holsteinischen Landesgenossenschaftsbank.

Das Schlei-Café in der ersten Etage erreichte man durch den Hauseingang am Fährberg.
Inhaberin war Christa („Christel“) Berger.

Fährberg (60er-Jahre)

In den Siebzigern befanden sich dort die Holsten-Stuben und die Fährschenke firmierte vorübergehend als Steak-House.

Fährberg (70er-Jahre)

Nach Aufgabe der Geschäfte im Erdgeschoss wurde das Lokal vergrößert und hieß fortan wieder Fährschenke.

Und das Restaurant im ersten Stock wurde als Balkan-Stuben weiterbetrieben.

Fährberg (80er-Jahre)

49 Kommentare

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  1. Ingwer Hansen

    Das Cafe befand sich in der ersten Etage im damaligen Neubau von Saxer. Darunter befand sich der Kiosk von Saxers und die Fährschänke, die wohl auch mal "Holsten Stuben" hieß.

  2. Ingwer Hansen

    Schlei Cafe

  3. Runa Borkenstein

    Mein ReisHandyJoker (meine Mutter) schreibt folgendes:
    „… gehörte es nicht auch den Saxers? Meine ich jedenfalls.
    Hatte es nicht auch deren Namen?“
    Also: Cafe Saxer?

    1. admin

      Nein, das Lokal war vemietet oder verpachtet und hatte trug auch nicht den Namen der Inhaberin .

  4. Konrad Reinhardt

    Brücken Café

  5. Konrad Reinhardt

    …… oder hieß es einfach nur CAFÉ ?

  6. Konrad Reinhardt

    BANK CAFÉ

  7. Maren Sievers, geb. Bonau

    Auf jeden Fall war die Fährschänke im
    Erdgeschoss und die Balkanstuben im
    1. Stock, aber ich war auch nur unten
    bei Saxer "Fix und Foxi" kaufen und lose
    Kokosschokolade. (Stand 1973/74)
    Oder hab mir die Blumen bei Frau Heller
    im Blumenladen angeschaut…..

    1. admin

      Ich möchte ja keine Erinnerungen entzaubern, aber Frau Heller hieß Frau Weller (die haben wir persönlich gut gekannt) und – wie schon zuvor bei Runa angemerkt – Frau Mocha hieß Frau Moche.
      Jetzt alles noch mal neu sortieren – dann bleiben die Erinnerungen trotzdem die alten! :)

      1. Maren Sievers, geb. Bonau

        Weller, genau
        Ja, auch ich werde älter,
        Namen verblassen oder entfallen……

  8. Wolfgang Dase

    Die damalige "Holsten Stuben". Am Hafen 10.

  9. Regina Blätz

    Das Restaurant über Saxer. Allgemein als "der Jugoslawe" bekannt. Ob es offiziell Balkanstuben hieß kann ich aber nicht sagen :)

    1. Michaela Fiering

      Der Meinung bin ich auch, denn die Brtücke ist gut zu sehen.

      1. Regina Blätz

        Ich glaube es war früher ein Café

      2. Heino Küster

        Ich denke, es geht jetzt nur noch um den Namen dieses Lokals vor seiner Zeit als "Balkanstuben" ;-)

  10. Wolfgang Dase

    Es ist das ehemalige Bahnhofshotel, Am Hafen 12. In dem Gebäude wurden auch eine Gastätte "Zum Leuchtturm" und das "Cafe´ Kö" betrieben.

  11. Hans-Werner Panthel

    Zu 1:
    Im 1. Obergeschoß von Erich Saxers Haus, Fährberg/am Hafen.

  12. Klaus-Detlef Schnoor

    Das müsste die Fährschänke sein

    1. Konrad Reinhardt

      Die Fährschänke war immer im Erdgeschoss. Dieses Foto zeigt Räumlichkeiten im 1.Stock. Durch die Fenster kann man gut den Gasthof Ellenberg und die alte Drehbrücke erkennen. Ich denke mal, das Lokal nannte sich irgendwie …………..-Café.

  13. Karl-Erich Henrici

    ZOB-Gaststätte

  14. Maren Sievers, geb. Bonau

    Fährschänke

  15. Wolfgang Dase

    Schleipavillon, südlich der alten Drehbrücke

    1. admin

      1917 abgebrannt! :(

  16. Holger Petersen

    Zu 1.: Es handelte sich nach meiner -nur recht schwachen Erinnerung- um ein Café, das oberhalb von Saxers Kiosk am Fährberg per Treppenstufen im 1.OG zu erreichen war.

    Zu 2.: Keine Ahnung/Erinnerung; insoweit teile ich Deine Gedächtnislücke.

  17. Runa Borkenstein

    oh, oh, oh
    nu aber mal hoch die Jalousien
    Fenster als Spiegelphantasien
    mittags, bei allen Wettern, auch Sturm‘
    n lüttes Heißgetrànk im Leuchtturm

  18. Runa Borkenstein

    … da war es aber überall dunkler als in dem Lokal hier.
    Weht hier vielleicht ein Hauch von Irmgard durch den Raum…?

    1. admin

      Nee,
      aber Irmgard
      und Café …
      Mocha
      muss ich
      noch ma
      schaun,
      ob ich sie seh.

      1. admin

        Upps. Kann es sein dass sie „Moche“ hieß?
        Nur mal so nachgefragt.

        1. Runa Borkenstein

          ja, kann sein

        2. Hans-Werner Panthel

          Hat Frau Moche nicht den Maasholmer Hof gehabt?

          1. admin

            Inhaber war Heinz Moche, aber von daher ist mir der Name geläufig.

            1. Dr.Wolfgang Mehne

              Christel Moche betrieb viele Jahre den Maasholmer Hof (etwa 60-er bis Ende 70-er???) .Damals auch Stammlokal der Türkengilde.

  19. Runa Borkenstein

    In meiner Schulendzeit (Anfang det 70er)
    gab es 3 Lokale für ausgefallene 6. Stunden:
    ZOB – Gaststätte (schon genannt),
    Oller Kotten und Frau Mocha

  20. Konrad Reinhardt

    Fähr-Café

    1. Konrad Reinhardt

      Dann ist es vielleicht ein Mix aus Fähr-Café und Holsten Stuben: Holsten-Café ?

  21. Hauke Marten

    Holsten Stuben, Am Hafen 10

    1. admin

      Diese Bezeichnung taucht zum ersten Mal in meinem Telefonbuch von 1975 auf (1970 noch nicht).
      Die Ansichtskartenfotos stammen aber aus den Sechzigern.

  22. Dr.Wolfgang Mehne

    Schleicafe Ecke Fährberg/Am Hafen,1.Stock über Saxer und Fährschänke.

  23. Heino Küster

    Zu 2: "Balkan-Stuben", die Börse haben "unsere" Fahrschüler nicht mehr erlebt…

    1. admin

      Zum dritten Mal "Balkan-Stuben" macht die Antwort nicht richtiger! :lol:

      1. Heino Küster

        Ja nee, is klar… in den Sechzigern bin ich höchstens mal bei Saxer eingekehrt, Salinos kaufen ;-)

  24. Heino Küster

    Zu 1: Lokal über der heutigen Fährschänke, Ecke Fährberg/Am Hafen.

  25. Heino Küster

    "Restaurationsräume" des Strandhotels… (?)

  26. Hauke Marten

    Balkan Stuben, Am Hafen 10

  27. Wolfgang Dase

    Café Tange, Flensburgerstr 17,

  28. Konrad Reinhardt

    Am Hafen 10

  29. Heino Küster

    ZOB Gaststätte

  30. Konrad Reinhardt

    Balkanstuben am Fährberg

  31. Konrad Reinhardt

    Strandhotel

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