Jan 21 2021

Kappuzzle® 676

Hin und wieder finden sich bei der Durchsicht älterer Fotos weitere schöne Bilder an, die ursprünglich „über“ waren und sich vielleicht gerade deshalb auch nach längerer Zeit sehr gut als Rätselmotive eignen, wie z. B. dieses hier.

Welches Haus in Kappeln hat Michaela Fiering „irgendwann“ mal fotografiert?

Kappuzzle® 676

2 Puzzleteile ~ Am Sonnabend geht’s weiter.

Kappuzzle® 676

Jan 17 2021

Bilderrätsel Nr. 578 – Idyll an der Schlei

Nachdem das Projekt, hier gemeinsam eine Literaturliste aufzubauen, bereits in den Anfängen grandios gescheitert ist, machen wir es halt anders.

Ich werde euch sporadisch einige „regionale“ Buchtitel präsentieren, die ihr dann erraten dürft, wenn ihr könnt und wollt.

Bei der Auflösung werde ich jeweils ein paar Informationen dazu ergänzen.

Vom ersten zu erratenden Buch zeige ich nur das Umschlagfoto.

Frage: Wie lautet der Titel des Buches?

Kappeln
Kappeln – Idyll an der Schlei

Bilderrätsel Nr. 578

Der doppelte Titel ist kein Tippfehler. Es gibt tatsächlich zwei Bücher mit diesem Umschlagfoto.

Beginnen wir mit dem Buch Kappeln – Idyll an der Schlei, welches hier eigentlich gemeint war. Dabei handelt es sich um einen sehr ordentlich gemachten Schwarzweiß- Fotoband von 1979*.

Ursprünglich war mir das Buch mal „zu neu“, weil das Stadtbild sich nach meinem „Auszug“ aus Kappeln bereits erkennbar verändert hatte.

Inzwischen ist wiederum so viel geschehen, dass die auch die seinerzeit aktuellen Abbildungen wieder eine „Idylle“ zeigen, die ebenfalls teilweise so nicht mehr existiert.

Die thematische Gliederung und der flüssig lesbare, nicht zu lange, aber trotzdem sehr informative Text stammt von Edgar Pankalla.

Bei der Bildauswahl hat man sich nicht nur auf einige wenige Fotografen beschränkt, sondern eine breite, sehr gelungene Auswahl getroffen.

Kappeln - Idyll an der Schlei (1979)

Edgar Pankalla

Kappeln – Idyll an der Schlei

Gebunden, 80 Seiten
108 Schwarzweiß- und 2 farbige Umschlagfotos
Verlag: Heinrich Möller Söhne GmbH, Rendsburg
(* vermutlich 1979, nicht angegeben)
ISBN: 3-87550-026-1

Meine Bewertung:

Fotos: star star star star
Text: star star star star
Aufmachung und Qualität: star star star star
Gesamteindruck: star star star star

Und nun eine Besonderheit:

Ein weiteres Buch mit dem gleichen Umschlagfoto erschien 1979 in Form einer Broschüre – diesmal mit nur kurzem Einleitungstext und ausschließlich den Fotos von Jürgen Ohm, der mit 73 seiner Fotos auch den mit Abstand größten Bildanteil zur gebundenen Ausgabe beigetragen hat.

Kappeln (1979)

Jürgen Ohm

Kappeln

Geheftet, 32 Seiten
37 Schwarzweiß- und 2 farbige Umschlagfotos
Verlag: Heinrich Möller Söhne GmbH, Rendsburg, 1979
ISBN: –

Meine Bewertung:

Fotos: star star star star
Text: star star star
Aufmachung und Qualität: star star
Gesamteindruck: star star star

Je eines der beiden Bücher wurden erkannt von Heino Küster, Konrad Reinhardt, Hauke Marten, Maren Sievers, Karl-Erich Henrici, Maren Sievers, Michaela Fiering und Gadso Weiland.

Hinteres Umschlagfoto (von beiden Büchern):

Buchrücken (1979)

Jan 14 2021

Bilderrätsel Nr. 577 – Floating Office

Ein architektonischer Hingucker – fotografiert von Hauke Marten im letzten Oktober.

Frage: Wo befindet sich dieses Gebäude?

Mittelmann’s Werft

Bilderrätsel Nr. 577

Bei dem „Floating Office“ auf der Mittelmann-Werft an Kappelns Südhafen handelt es sich um ein „schwimmendes“ Bürogebäude, dem „zukünftigen Besprechungsraum“, wie Hauke Marten dazu schrieb.

Maren Sievers hat es bei FB entdeckt, Heino Küster, Konrad Reinhardt, Runa Borkenstein und Michaela Fiering haben es ebenfalls richtig lokalisiert.

Mittelmann's Wertft - Foto: Hauke Marten (24.10.2020)Mittelmann's Wertft - Foto: Hauke Marten (24.10.2020)

Mittelmann's Wertft - Foto: Hauke Marten (24.10.2020)Mittelmann's Wertft - Foto: Michaela Fiering (04.05.2020)

Jan 11 2021

Kappuzzle® 675 – Fahrschule Willi Lausen

Ein Buch aus dem Jahr 1953.

Auf dem Titelblatt steht eine Kappler Adresse.

Was kann das sein?

Lehrbuch für Kraftfahrer

Kappuzzle® 675

Die Fahrschule Lausen befand sich bis 1954 hinter dem Capitol-Kino in der Poststraße 10.
Waren wir dort nicht gerade? mindblown-alt

Ein Jahr später zog Willi Lausen mit seiner Firma an die Umgehungsstraße, wo er zusätzlich zu den anderen Kfz-Geschäftsfeldern eine (BV-)ARALTankstelle eröffnete.

Kappeln - Tankstelle Willi Lausen - Foto: Achim Gutzeit (1967)

Kappeln - Willi Lausen - Anzeige von 1955

Außer dieser gab es damals in Kappeln nur noch eine weitere Fahrschule, nämlich die von Erich Meese in der Schmiedestraße 30 und ab 1955 in der Gerichtsstraße 2 – mit einer ESSO-Tankstelle auf der gegenüberliegenden Straßenseite zwischen Mühle und Amtsgericht.

Kappeln - Tankstelle Erich Meese - Foto: Walter Stöckel (ca. 1960)

Kappeln - Erich Meese - Anzeige von 1955

Das Lehrbuch für Kraftfahrer aus dem Verlag Werner Degener, Hannover, entwickelte sich bereits in den 30er-Jahren zur Standardlektüre in den deutschen Fahrschulen.

Nach den Einzel-Ausgaben (Band I: Verkehr, Band II: Technik, Band III: Vorfahrt sowie Band IV: Diesel und Band V: Holzgas – später zusammengefasst zu Band 4: Lastkraftwagen) erschien 1948 Band 5 als Sammelband. Danach folgten immer neue, 1953 bereits die 14. Auflage des Buches, was die enorm ansteigende Motorisierung zu Beginn der 50er-Jahre widerspiegelt.

Die Fahrschule Lausen wurde erraten von Heino Küster, Konrad Reinhardt, Maren Sievers, Katr!n Wummel und Runa Borkenstein.

Auch Hans-Werner Panthel tippte auf eine Fahrschule.

Lehrbuch für Kraftfahrer - Illustration (1953)

Jan 08 2021

Kappuzzle® 674 – Schädelfund im Jöns-Hof

An dem Waschbecken auf dem ersten Puzzleteil habe ich mir in den frühen Sechzigern schon mal die Hände gewaschen.

Davon kann natürlich niemand etwas wissen – schon gar nicht Runa Borkenstein, die dieses Foto aus einem ganz anderen Grund gemacht hat.

Wo und aus welchem Anlass ist diese Aufnahme entstanden?

Jöns Hof |Capitol-Kino

Kappuzzle® 674

Runa schreibt:
Der Abriss eines alten Schuppens in der Jöns-Hof-Passage (hinter dem Kino) wurde zum Krimi… stand wohl im Schleilboten. Schädelfund, wurde mir erzählt.
Da ich zufällig daran vorbei kam, habe ich den Ort des „cold case“ für Dich fotografiert.

Kappeln - Jöns-Hof - Foto: Runa Borkenstein (27.11.2020)Kappeln - Jöns-Hof - Foto: Runa Borkenstein (27.11.2020)

Kappeln - Jöns-Hof - Foto: Runa Borkenstein (27.11.2020)Kappeln - Jöns-Hof - Foto: Runa Borkenstein (27.11.2020)

Ja, es stand tatsächlich im Schlei-Boten, aber obwohl man mir die beiden Artikel zukommen ließ, habe ich das Thema zunächst ignoriert, weil ich in der Adventszeit nicht so einen gruseligen Beitrag bringen wollte.

Nachdem ich zum Jahresbeginn genauer mit dem Thema befasst habe, wurde mir erst klar, um welches Gebäude es sich überhaupt handelt: die ehemalige Wohnung des Kinobetreiber-Ehepaars Kanitzki hinten am Capitol-Kino.

Ich will nicht zu viel von meiner immer noch in Vorbereitung befindlichen persönlichen 60-Jahre-Kinogeschichte vorwegnahmen, aber so wie das Kino und den Vorführraum kannte ich auch den hinteren Gebäudeteil und sein Innenleben relativ gut, weil ich dort als Kind/Jugendlicher einige Male mit meiner Mutter zum Kaffeetrinken bei Frau Kanitzki gewesen bin. Meine Mutter hat im Capitol jahrelang an der Kinokasse gesessen, wenn Kanitzkis sich auf einer ihrer unzähligen Reisen befanden. Aus dem Angestelltenverhältnis entwickelte sich eine persönliche Freundschaft und man traf sich umschichtig mindestens einmal im Monat bei uns in der Friedrich-Hebbel-Straße 7 oder eben in der Kanitzki-Wohnung in der Poststraße 10.

Als ich die Meldungen über den dortigen Schädelfund gelesen habe, hatte ich zunächst die Vermutung, dass es sich dabei um eines der zum Teil skurrilen Reise-Souvenirs handeln könnte, von denen in den beengten Räumlichkeiten alles voll war. Ich hätte Peter Kanitzki durchaus zugetraut, auch irgendwoher einen Schädel „importiert“ zu haben – echt oder als Imitat.

Nachdem ich dann aber ein Foto von dem Fundstück gesehen habe mit der Information, dass der Schädel sich in einer Tragetüte – vermutlich von einem Butterdampfer-Zigarettenkauf – befand, bin ich von meiner Vermutung wieder abgerückt.

Da auch Thedje Ancker, der Eigentümer des Gebäudes keine weiteren Informationen von der Kripo hat, als die, die im Schlei-Boten veröffentlicht worden sind, bleibt es also spannend.

Schlei-Bote vom 26. November 2020

Kappeln - Jöns-Hof - Foto: Runa Borkenstein (27.11.2020)

Schlei-Bote vom 28. November 2020

Kappeln - Jöns-Hof - Foto: Runa Borkenstein (27.11.2020)

Einige von waren wirklich gut informiert und haben deshalb auch beide Fragen richtig beantwortet: Katr!n Wummel, Konrad Reinhardt, Maren Sievers, Harro Mehne, Angelika Rossen-Bürger, Hans-Werner Panthel und Carsten Jegminat.

Hauke Marten und Michaela Fiering tippten zumindest auf das Kino.

Jan 05 2021

Kappuzzle® 673 – Bootssteg

Dieses Foto stammt von Fritz Reinhardt. Aufgenommen hat er es im Januar 1980.

Welches Motiv hat er im Bild festgehalten?

Ellenberg

Kappuzzle® 673

Der idyllische Fleck am Ende des Fischergangs in Ellenberg war in den Siebzigern als Vordergrundmotiv auf mehreren Ansichtskarten mit dem Kappeln-Panorama zu sehen, wie das nächste Bild zeigt. Die drei weiteren Fotos hat Fritz Reinhardt 1979 gemacht.

Ellenberg - Ansichtskarte (Poststempel 1978)Ellenberg - Foto: Fritz Reinhardt (Mai 1979)

Ellenberg - Foto: Fritz Reinhardt (Juni 1979)Ellenberg - Foto: Fritz Reinhardt (Juni 1979)

Erkannt wurde der Ellenberger Bootssteg bzw. der Standort des Fotografen von Heino Küster , Hauke Marten und Hans-Werner Panthel.

Jan 05 2021

(Fast) 10 Jahre Homeoffice …

… und zwei Jahre ohne Google. lol

Nachdem ich spätestens mit Inkrafttreten der DSGVO diverse Änderungen an unserem Blog vorgenommen habe und alles ständig rechtskonform anpasse, erlaube ich euch heute mal einen Blick in mein virtuelles Büro, das ihr „in echt“ nur als meine „Arbeitshöhle“ von diversen Fotos her kennt (Schrankwand voller Sticker, Donald Duck usw.).

Der Screenshot – wenn man ihn sehr genau anschaut – enthält jede Menge von Informationen, die ich als „Klartext“ so nicht veröffentlichen würde.

Dashboard 04.01.2021

Anlass dieser Präsentation:

Vor zwei Jahren habe ich ALLEN Suchmaschinen die Suche auf ALLES untersagt.

Dabei sind zwei grundlegende Ergebnisse herausgekommen:

1. Einigermaßen realistische Zugriffszahlen von echten Menschen:
Das sind im Laufe einer Woche etwa 150 verschiedene Personen, die nicht täglich, aber doch regelmäßig die Schulzeitreisen besuchen.

2. Das Auffinden von Schulzeitreisen-Themen und -Fotos bei Google geht gegen Null. Wenn man überhaupt noch was entdeckt, dann nur über sekundäre Adressen wie z. B. die Seite von Eckhard Schmidt.

Letzte Nacht habe ich diese totale Internet-Suchbeschränkung aufgehoben, um nach zwei Jahren „Shutdown“ neue Erkenntnisse zu sammeln.

In ein paar Montaten werde ich dann die Such-Modalitäten entsprechend differenzieren.

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