Apr 19 2024

10 Jahre SZR-Treffen

SZR-Treffen 2024

Nach all den schönen persönlichen Treffen einiger Mitreisender seit dem 6. Juni 2014 soll am Donnerstag, 30. Mai 2024, wie immer nachmittags und abends, ein Jubiläums-SZR-Treffen in Kappeln stattfinden. In lockerer Atmosphäre mit kleinem Programm und abschließender gemütlicher Einkehr zum Essen und Klönen.

Noch ist nur der Termin fest, es werden aber noch Vorschläge gesucht, was man ansehen möchte. Ein nettes Lokal ist auch noch nicht gewählt.

Bitte meldet euch bei Interesse bei Achim, er gibt dann alles an Runa weiter, die es gerne wieder übernommen hat, die zentrale Ansprechstelle zu sein.

Wir freuen uns immer über neue Gesichter! Und Partner/Begleitpersonen sind natürlich ebenfalls immer willkommen!

Liebe Grüße
Heino

SZR-Treffen 2014-2021

Apr 17 2024

Bilderrätsel Nr. 756

bebopalulaVor 50 Jahren

Meine Kino-„Follower“ kann ich an einer Hand abzählen und spätestens beim Thema „Musik“ frage ich mich immer häufiger, wofür sich manche von euch in den 50er- bis 70er-Jahren überhaupt kulturell begeistern konnten.

Wie auch immer – die Reminiszenz an diese neuerliche „Kulturrevolution“ kann ich euch nicht ersparen. Und dann noch mit Bildstörung. mrgreen

Frage: Wer ist das?

Bilderrätsel Nr. 756

Bilderrätsel Nr. 756

Apr 15 2024

TV-Tipp – Saisonstart für Schleidampfer

Ohne Vorankündigung lief gestern im Schleswig-Holstein-Magazin der Beitrag

Ausflugsdampfer starten auf der Schlei in die neue Saison

Saisonstart für Schleidampfer (14.04.2024)

Sendung: 14. April 2024 um 19:30 Uhr

Link zum Beitrag in der Mediathek

Apr 14 2024

Bilderrätsel Nr. 755 – Nestle-Sprühturm

Ein futuristisch anmutendes Foto aus den Fünfzigern.

Frage: Was ist das?

„Sprühturm“ im Nestle-Werk

Bilderrätsel Nr. 755

Das Verfahren, das bei der Nestle in Kappeln zur Herstellung von Kaffee- und Milchpulver zum Einsatz kam, war die sog. „Sprühtrocknung“.

Eine detaillierte Beschreibung zum Rätselfoto liefert uns Bernd Koch:

Ein sogenannter „Sprühturm“ bei der Nestle. An den Seiten kann man Taue erkennen. Diese schlugen im Rhythmus gegen die Wände und sorgten dafür, dass sich kein Pulver an den Wänden festsetzen konnte. Den Lärm konnte man auch außerhalb der Fabrik hören.
Über Düsen wurde das Konzentrat in den Turm gesprüht und durch die Hitze im Turm wurde dadurch sogenanntes Sprühpulver, welches sich dann als Endprodukt durch Zugabe von Wasser wieder flüssig machen ließ. Im Prinzip setzte man das Wasser wieder zu, welches man bei der Konzentrierung entfernt hatte.

Außer von Bernd gab es auch von Runa, Horst, Klaus-Dieter, Regina und Ingwer richtige Antworten, die sich auf den „Trocknungsvorgang“ bezogen. Weitere Tipps von Maren, Konrad und Heino mit den Stichworten „Nescafé“ bzw. „Nestle“ zielten zumindest in die richtige Richtung.

Das Foto stammt aus einem Besucher-Faltblatt aus den 50er-Jahren, aus dem ich euch 2015 schon die damaligen Nestle-Erzeugnisse präsentiert habe. Wie dort bereits angemerkt, gab es damals – zumindest in Kappeln – noch keinen Akut bzw. Accent aigu über dem zweiten „e“. Es hieß also Nestle und nicht Nestlé. Als Bildbeschreibung steht im Faltblatt:

In den Sprühtürmen wird der flüssige Kaffee-Extrakt in einem Heißluftstrom zu Pulver verwandelt. Die verschiedenen Milchpulver werden auf die gleiche Art hergestellt.

Bilderrätsel Nr. 755Bilderrätsel Nr. 755

Bei Gelegenheit (der Zustand ist nicht mehr so doll) werde ich es als Ganzes aufbereiten.

Jetzt gibt es zum Thema erstmal etwas viel Interessanteres.

Im Beitrag über das Nestlé-Werk Kappeln habe ich 2012 meine persönliche Erinnerung so geschildert:

Viel intensiver als der häufig erwähnte morgendliche Fischräucherduft über Kappeln ist mir seit meiner Kindheit der brandige Kaffee-Geruch in der Nase hängengeblieben, der sich von der Nestlé-Fabrik häufig über ganz Dothmark und manchmal sogar über ganz Kappeln ausbreitete. Besonders intensiv „roch“ es dort, wo die Röstrückstände aus der NESCAFÉ-Produktion nach der Reinigung der Sprühtürme in die Schlei eingeleitet wurden. Ergänzt durch die weißlichen Schwaden aus den Abwässern der Milchpulverproduktion machte das Schleiwasser nicht gerade einen einladenden Eindruck, was aber einige Fischarten keineswegs störte. Sie fühlten sich in diesem Sud so wohl, dass wir Kinder vom Angeln an der Schlei gleich unterhalb der Nestlé immer eine reiche Ausbeute an Plötzen mit nach Hause brachten, die allerdings bei unseren Müttern ziemlich verpönt waren – wegen ihrer Herkunft und ihres leicht modderig-penetranten Geschmacks. Einmal fing ich sogar einen Aal, den mir meine Großmutter zubereitete – ich fand ihn nicht schlecht und habe ihn stolz verzehrt.

Darauf beziehen sich die

Nestle-Erinnerungen (1)
von Bernd Koch

Moin, Achim,
obenstehenden Text von Dir fand ich sehr interessant, weil er doch einiges über die damaligen Methoden bezüglich Umweltschutz darstellt.
Das mit den Fischen kannte ich auch! Du schreibst auch von den Einleitungen von Abwasser in die Schlei. Wir haben festgestellt, dass aus dem Einleitungsrohr warmes Wasser mit weißer Farbe in die Schlei floss und haben zeitweilig darin geplanscht, manchmal entstand ein Juckreiz.
Einige Jahre später konnte ich dieser Sache auf den Grund gehen.

Als Molkereifachmann oder wie man bei uns sagte „Meierst“ war es damals üblich, als Gehilfe zur Vorbereitung auf weitere Schulen sogenannte Wanderjahre zu machen. Man hatte seinen Lehrbetrieb und ging nach bestandener Prüfung auf Tour. Man suchte sich Betriebe mit Produkten, die man im Lehrbetrieb nicht hergestellt hat und fragte per Rundbrief dort an, ob eine Stelle für einen begrenzten Zeitraum frei war. Dadurch lernte man Neues kennen, vor allem, was Technik und Technologie betraf.

In meinem Lehrbetrieb in Süderbrarup wurde Wert auf die Produktion von Tilsiter Käse gelegt, der war führend in Deutschland! In anderen Betrieben gab es andere Produkte. So war ich einige Zeit in Bayreuth und hatte dort in großem Rahmen mit der Butterherstellung zu tun. Es ergab sich dann die Möglichkeit, bei der Nestle einen Job im Labor zu bekommen, um auch dies näher kennenzulernen. Laborant ist ja ein eigenständiger Beruf. Die Nestle gab aber Molkereifachleiuten die Möglichkeiten, sich dort weiterzubilden und eventuell nach der Meisterprüfung in den Konzern einzusteigen.

Nun zum Abwasser: der größte Teil der Einleitung in die Schlei kam aus der Milchannahme. Die Tanks der LKWs wurden nach der Entleerung heiß ausgespült und das Spülwasser lief dann direkt in die Schlei. Im nächsten Gang kam die Reinigung mit NaOH [Natronlauge] und auch diese Reste gelangten in die Schlei, daher der Juckreiz. Es ist durchaus möglich, dass auch Abwasser von den Sprühtürmen in die Schlei liefen, wie Du erfahren hast!

Zwei Erlebnisse möchte ich noch schildern.

Es gab ja ein relativ großes Tanklager, wo die einzelnen Milchkonzentrate vor der Verarbeitung zu Kondensmilch und zu Pulver bereitgestellt wurden. Diese Tanks wurden streng getrennt. Es kam aber vor, dass aus Platzmangel Tanks mit Magermilchkonzentrat bei den Kondensmilchtanks gefüllt wurden.

Ich machte einen Gang durch den Betrieb, um irgendwelche Proben zu holen, ging durch das Tanklager und sah, dass ein Abfüllschlauch am Magermilchkonzentrattank auf die Abfüllmaschinen der Kondensmilch lief. Ich öffnete den Tank und sah, dass mindestens 6000 Liter bereits in Dosen abgefüllt waren. Wenn man rechnet, das aus einem Liter 6 Dosen entstehen, kann man ja die Menge ausrechnen.

Eine größere Aktion begann. Die Dosen wurden schon verpackt und man konnte feststellen, ab wann die Magermilch abgefüllt wurde. Normalerweise wurden von den Tanks ja vor der Abfüllung Proben ins Labor gebracht und von dort zur Abfüllung freigegeben, wenn die geforderten Parameter stimmten. In diesem Fall ist der Ablauf wohl nicht eingehalten worden.

Die Entsorgung dieser Dosen wurde dann völlig unkompliziert vorgenommen, indem man auf dem Gelände eine große Grube ausbaggerte und die Dosen mitsamt Inhalt reinschüttete.

Einige Jahre später war ich zu Besuch bei meinen Eltern und traute meinen Augen kaum, als ich sah, dass die Dosen wieder rausgeholt wurden bzw. die Reste. Das Lager sollte vergrößert werden und man brauchte den Platz!

Ja, ja die Umwelt. Dir ist sicherlich auch aufgefallen, dass die Reste der Dosenbleche gebündelt in die Schlei transportiert und aufgestapelt wurden. Wie Du auch festgestellt hast, gelangten auch Kaffereste in die Schlei.

Ich habe auch noch andere Sachen bei der Nestle erlebt. Interessant war auch, dass von Seiten der Spitze in Labor und Fabrikation kein Dankeschön kam, auch nicht bei anderen Sachen.

Apr 11 2024

Bilderrätsel Nr. 754 – Udo Jürgens

bebopalulaVor 60 Jahren

Das nächste MP-Bilderrätsel, diesmal aus der

Musik Parade Nr. 20 | April 1964

Frage: Wer ist das und wie hieß sein aktueller Titel?

Udo Jürgens | Warum nur, warum?

Bilderrätsel Nr. 754

Nachdem Udo Jürgens beim Grand Prix 1964 in Kopenhagen mit seiner Eigenkomposition „Warum nur, warum?“ den 6. Platz belegt hatte, widmete ihm die Musik Parade diesen launigen Bericht:

Musik Parade Nr. 20 | April 1964

Udo Jürgens kocht gerne. Nicht nur beim Publikum ab, sondern auch richtig, in der Küche. Auf seinen vielen Reisen rund um den Erdball – das ist kaum übertrieben – sammelt er Rezepte aller Art und bereitet sie am eigenen Kochherd. Der musikalische Kochherd ist sein Flügel (nicht Geflügel!), an dem er sorglos vor sich hinkomponiert. „Die Einfälle kommen nie so zahlreich wie die Reinfälle“, meint Udo trocken. Er spielt auf die Schwierigkeiten an, im Schlagerleben einen Schlager zum Leben zu erwecken. „Wenn er erst mal lebt, ist es nämlich noch lange nicht gesagt, dass er lange genug lebt, und dass andere ihn leben lassen, andere Schlager, meine ich!“

Immerhin lassen seine eigenen Schlager ihn leben. Sein erfolgreichstes „eingemachtes“ Werk, „Jenny“, erreichte immerhin eine Auflage von annähernd einer Million, Weltumsatz, versteht sich! „Wenn ich für andere schreibe, macht man mir oft Auflagen, die mir gar nicht so lieb sind,“ klagt Udo. Er weiß halt um den Kompromiss zwischen Wollen und Tun.

Doch seine Kompromisse lassen sich hören. Für Jimmy Makulis schrieb er gerade „Little Moonlight Love“. Jimmy auf härterem Kurs. Udo gab die Richtung an.

Der heute noch sehr jugendliche Udo begann seine Karriere schon vor über zehn Jahren. Schon damals war er ein Könner, mit solider Ausbildung und Talent. Er sang mit vielen bekannten deutschen Orchestern, mit Erwin Lehn, Franz Thon, Alfred Hause. Seine Stimme drang aus jedem Lautsprecher in der Bundesrepublik und Berlin.

Eines ist er nicht: Ein Rock ’n‘ Roll -Sänger. Er könnte, wenn er wollte, aber will nicht. Also komponiert er. Die berühmtesten Interpreten seiner Schöpfungen sind Nina und Frederic und Nat ‚King‘ Cole.

Nach einigen Fehlversuchen wurde Udo Jürgens schließlich erkannt von Klaus-Dieter, Heino, Maren, Horst, Regina, Runa und (als „Bogey“) von Konrad. Außer Klaus-Dieter nannten auch alle den richtigen Titel.

Apr 08 2024

Bilderrätsel Nr. 753 – Streichholzschachteln

Zwei alte Streichholzschachteln mit Original-Restinhalt.

Da die Etiketten schon mal vorkamen, sollte es nicht so schwer sein, die beworbenen Gaststätten zu erraten.

Frage 1: Welche sind es?

Frage 2: Welche Schachtel ist älter?

(Schätz-)Frage 3 (nicht moderiert): Wieviele Streichhölzer sind noch übrig?

Klabautermann | Zum Landkrug

Bilderrätsel Nr. 753

Die komplette Beschriftung erscheint beim Berühren oder Anklicken mit der Maus.

Klabautermann“ und „Landkrug“ wurden erkannt von Konrad, Horst, Heino, Runa, Klaus-Dieter und Maren.

Die linke Schachtel ist etwas älter, zu erkennen an der Postleitzahl 234, die erst 1975 auf 2340  umgestellt wurde. Hier lagen Konrad, Heino, Runa und Klaus-Dieter richtig.

Einen festen Umstellungszeitpunkt für drei- auf vierstellige Telefonnummern gibt es nicht. Wie ihr dem Telefonbuch von 1964 (unter „Mohrhardt“) entnehmen könnt, hatte der Klaubautermann schon 1964 die Telefonnumer 2330.

Bilderrätsel Nr. 753

Die Anzahl der Streichhölzer beträgt insgesamt 34 – links 18 und rechts 16.

Am genauesten getippt haben Konrad mit 18+15=33 und Runa mit 17+16=33 Hölzer.

Apr 05 2024

Bilderrätsel Nr. 752 – {85}

bebopalulaHappy Birthday!

Immer wieder feiern Menschen, die mich in verschiedenen Lebensabschnitten begleitet haben und die ich bis heute verehre, runde Geburtstage.

Da ich nicht immer alle (zeitnah) würdigen kann, ergreife ich die seltene Gelegenheit, dass in den letzten drei Wochen gleich fünf von ihnen 85 Jahre alt geworden sind, um sie euch in einem Bilderrätsel mit (z. T. sehr) alten Fotos zu präsentieren.

Frage: Wer sind die fünf?

Mario Girotti/Terence Hill (1951) (* 29. März 1939)
Ali MacGraw (1972) (* 1. April 1939)
Volker Schlöndorff (1966) (* 31. März 1939)
Peter Kraus (1954) (* 18. März 1939)
Henning Venske (1971) (* 3. April 1939)

Bilderrätsel Nr. 752Bilderrätsel Nr. 752

Bilderrätsel Nr. 752Bilderrätsel Nr. 752Bilderrätsel Nr. 752

Alle fünf wurden erkannt oder erraten von Horst, Heino, Konrad, Klaus-Dieter, Maren, Regina und Runa.

3-4 richtige Tipps kamen von Michaela, Dietrich, Gadso und Harro und 1-2 von Kalli, Bernd und Hans-Werner.

Hier ein paar kurze persönliche Erinnerungen, die ich mit den „Geburtstagskindern“ verbinde.

Mario Girotti habe zunächst nur am Rande wahrgenommen, weil er ab 1964 in einigen Karl-May-Filmen mitspielte. Wirklich verfolgt habe ich seine Filme erst in den Siebzigern, nachdem er als Terence Hill in der Flut der damals populären Italo-Western seinen Weg (mit Bud Spencer) gefunden hat. „Vier für ein Ave Maria“ und ein oder zwei andere „Frühwerke“ des Genres habe ich noch in Kappeln im Capitol gesehen. In Kiel dann „Die linke und die rechte Hand des Teufels“ und viele andere.

Ali McGraw habe ich ebenfalls erst in den Siebzigern entdeckt, aber nicht in „Love Story“ (ein Film, den ich mir bis heute erspart habe), sondern in „Getaway“, mit dem Sam Peckinpah einen Genre-übergreifenden Thriller erschaffen hat, der für spätere Produktionen ähnlich wegweisend war wie die „Stirb langsam-“ oder die „Tarantino-“Filme. Als Peckinpah-Fan hat mich besonders gefreut, dass Ali McGraw auch in „Convoy“ wieder dabei war. Den Film haben wir kurz nach seiner Erstaufführung 1978 in London gesehen.

Der erste Film von Volker Schlöndorff, an den ich mich erinnere, war 1966 „Der junge Törless“, der mich als 16-Jähriger absolut gefesselt hat. Im Rahmen des VHS-Filmclubs wurde er zwei Jahre später noch einmal im Capitol gezeigt, nachdem er nach Neuprüfung von „ab 18“ auf „ab 16“ herabgestuft worden war. Erstmalig auf DVD veröffentlicht wurde der Film in perfekter Qualität und mit dem deutschen Originalton 2005 als „Young Törless“ in der „Criterion Collection“ (USA). Die erste Blu-ray-Veröffentlichung erschien 2015 in Frankreich und 2019 dann endlich auch hierzulande – allerdings nur in der (hervorragenden) „Best of Volker Schlöndorff“-Box.

Nun zu Peter Kraus. Ich bin als Radio-Kind aufgewachsen. Das zweite Medium, das mich mit der Welt da draußen verband, war der „Kappelner Lesezirkel“ meiner Großeltern, wöchentlich (immer mit mindestens 4 Wochen Verspätung) „aktualisiert“ von Franz P. Mayer, Schmiedestraße 46. Plattenspieler und Schallplatten kannte ich nur von meinem Onkel Uwe in Flensburg, der ständig zur See fuhr und deshalb nie da war, wenn wir meine Großmutter besucht haben. Dann hatte ich die Schätze für ganz für mich allein. Viel Hans Albers und Freddy Quinn, aber in den späten Fünfzigern war auch Peter Kraus dabei.
In den Sechzigern habe ich mir dann bei dauerhaft freiem Eintritt alle alten Musikfilme, die im Capitol noch mal gezeigt wurden, mit Begeisterung angeschaut. Mein Highlight waren die beiden „Conny & Peter“-Filme.

An Henning Venske als Schauspieler in den 60er-Jahren kann ich mich kaum erinnern, ansonsten habe ich ihn quasi ein Leben lang verfolgt, u. a. als Radio- und TV- Moderator beim NDR, als (letzten) Chefredakteur der „Pardon“, als Autor und Regisseur der Münchner Lach- und Schießgesellschaft und zuletzt als Bühnenpartner von Jochen Busse. Ihr Programm „Legende trifft Urgestein“ durften wir 2008 im Kieler Schloss live erleben.

Aus meinem DVD-/Blu-ray-Archiv habe ich hier je zwei meiner Lieblingsfilme ausgewählt. Für Henning Venske habe ich die CD rausgesucht.

Die Reihenfolge der Abbildungen entspricht der Erstaufführung der Filme im Kino.

19581958 / 19601966

197019721973

197819792008

Das mediale Interesse an diesen Geburtstagen war nicht gerade überwältigend. Ich vermute, dass „Doktor Murke“ bereits die Nachrufe vorbereitet hat, und da wollte man nicht schon alles vorwegnehmen, wie es gerade wieder ganz knapp im Fall von Franz Beckenbauser passiert ist.

Immerhin gab es im mdr-Sachsenspiegel am 29. März diesen kleinen Betrag:

Lommatzsch gratuliert Terence Hill zum 85. Geburtstag

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