Feb 28 2021

Kappuzzle® 685

Wir bleiben in Kappeln, aber mit einem neueren, wenn auch nicht ganz aktuellen Foto von Michaela Fiering.

Welches Gebäude zeigt es?

Kappuzzle® 685

6 Puzzleteile ~ Auflösung am Mittwoch

Kappuzzle® 685

Feb 28 2021

Countdown

Ein kleines Gimmick für einen treuen Mitreisenden:

Deine Rente begann

vor 54 Stunden, 44 Minuten, 9 Sekunden.

Alles Gute! lol

Feb 26 2021

Bilderrätsel Nr. 576 – Schloss Gottorf

Original-Rätsel vom 12. November 2020
Manche Dinge brauchen etwas mehr Zeit.

Jetzt wird es kulturell etwas anspruchsvoll.

Dieses Foto habe ich vor einiger Zeit in meinen Negativen von 1967/68 wiederentdeckt.

Frage: Was ist das und wo habe ich es aufgenommen?

Schutzmantelmadonna

Bilderrätsel Nr. 576 - Foto: Achim Gutzeit (1968)

Diese Schutzmantelmadonna ist ein Fragment aus dem Mittelschrein des Haselauer Altaraufsatzes, dem sog. Haselauer Marienretabel.

Aufgenommen habe ich diese Skulptur 1968 im Schloss Gottorf bei einem Ausflug mit meinen Eltern und meiner Großmutter nach Schleswig.

Zunächst hatte ich dieses Objekt und einige weitere Ausstellungsstücke, die ich damals fotografiert habe, im Schloss Glücksburg vermutet, das wir etwa zu dieser Zeit ebenfalls besucht haben.

Aber dort waren sie unbekannt, wie ich über den Kontakt zu meiner ehemaligen Schulfreundin Hannelore Buchen erfahren habe, bei der ich mich für ihre Bemühungen auf diesem Weg nachträglich noch einmal bedanken möchte.

Meine Anfrage in Schleswig war dann schließlich erfolgreich.

Von dort erhielt ich umgehend präzise Informationen und Hinweise zu diesem und einem weiteren Exponat sowie die freundliche Erlaubnis, das offizielle Foto des rekonstruierten Altaraufsatzes hier verwenden zu dürfen.

Für diesen vorbildlichen bürgernahen Service bedanke ich mich herzlich bei

Dr. Uta Kuhl
Kuratorin Skulpturensammlung – Stiftung Rolf Horn – Landesgeschichte
Museum für Kunst und Kulturgeschichte
Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf
Schlossinsel 1
24837 Schleswig

Haselauer Marienretabel - Skulpturensammlung - Museum für Kunst und Kulturgeschichte

Neben dem Gesamtfoto vom rekonstruierten Haselauer Altaraufsatz habe ich auch noch einen Auszug aus der Datenbank des Museums erhalten.

Ausführliche Erläuterungen – auch zu den Fragmenten im linken und rechten Flügel des Altars – finden sich auf Museen Nord.

Ein weiteres von mir damals fotografiertes Exponat hat Frau Dr. Kuhl ebenfalls identifizieren können.

Kruzifix - Foto: Achim Gutzeit (1968)

Das Kruzifix stammt aus Braderup, Kreis Nordfriesland, ist um 1525 datiert, Material Eiche,
Höhe 40 cm. Es ist zur Zeit nicht ausgestellt und noch nicht im digitalen Inventar des Museums. Deshalb ist es auch auf Museen Nord nicht zu finden.

Beschrieben wird es aber unter Nr. 114, S. 291 im Buch

Uwe Albrecht (Hg.)
Corpus der mittelalterlichen Holzskulpturen und Tafelmalerei in Schleswig Holstein
Bd. III: Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen
Kiel 2015.

Dieser Band umfasst den Gesamtbestand des Museums und enthält daher auch eine ausführliche Beschreibung der Schutzmantelmadonna aus Haselau.

Zwei andere Objekte konnten leider bisher nicht identifiziert werden.

Maueranker - Foto: Achim Gutzeit (1968)Wanduhr - Foto: Achim Gutzeit (1968)

Weder der Maueranker mit der Jahreszahl 1754 noch die Uhr sind Frau Dr. Kuhl bzw. ihren Kollegen bekannt. Beide Objekte sind schon seit Jahrzehnten nicht mehr ausgestellt. „Bei dem Maueranker sind wir nicht sicher, ob er überhaupt Teil unserer Sammlung ist; am Schlossgebäude befindet er sich nicht.“

Der Scan meines Original-Negativstreifens belegt aber ziemlich sicher, dass alle sechs Fotos am selben Ort, also im Schloss Gottorf entstanden sein müssen.

Negativstreifen 48_34a-39 (Achim Gutzeit 1968)

Als kleine Ergänzung hier noch die beiden Aufnahmen von meinen Eltern und meiner Großmutter bei unsrem Besuch vorort.

Schloss Gottorf - Foto: Achim Gutzeit (1968)Schloss Gottorf - Foto: Achim Gutzeit (1968)

Und zur Abrundung noch eine vor Jahrzehnten vom Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum herausgegebene Ansichtskarte der Schutzmantelmadonna aus Haselau.

Schutzmantelmadonna - AnsichtskarteSchutzmantelmadonna - Ansichtskarte

Motiv und/oder Ort der Aufnahme wurden erraten von Maren Sievers, Konrad Reinhardt,
Runa Borkenstein, Heino Küster und Regina Blätz.

Feb 25 2021

Kappuzzle® 684 – Dehnthof

Ein weiteres bisher unveröffentlichtes Bild aus meinem Festplatten-Keller.

Es zeigt drei Gebäude in Kappeln, die hier alle schon mal irgendwie zu sehen waren – allerdings 1984 aus einer ungewöhnlichen Perspektive von Fritz Reinhardt fotografiert wurden.

Wo stehen diese Häuser?

Dehnthof 9, 11 und 20

Kappuzzle® 684

Alle drei Häuser befinden sich am Dehnthof – allerdings nicht auf genommen vom Parkplatz, sondern vom Kirchhof aus.

Schräg von hinten fotografiert sehen wir die Apotheke (Dehnhof 9), daneben den Dehnthof 11 und auf der gegenüberliegenden Straßenseite den Dehnthof 20 (Gästehaus des „Landkrugs“/„Kappelner Hof“ neben Bäcker Ehlers).

Da die Frage allgemein gestellt war, wurde sie insgesamt richtig beantwortet von Regina Blätz, Heino Küster, Ingwer Hansen, Harro Mehne, Runa Borkenstein, Michaela Fiering und Maren Sievers.

Feb 22 2021

Kappuzzle® 683 – Schädelfund in Kappeln

Jetzt wird’s gruselig!

Einfach nicht hinschauen und schon gar nicht mitraten!

Ansonsten lasst eurer Phantasie freien Lauf!

Was ist das?

„Jöns-Hof-Schädel“

Kappuzzle® 683

Nachdem ich am Anfang des Jahres bereits ausführlich über den ominösen Schädelfund im Jöns-Hof berichtet habe und es bisher kaum etwas Neues über den Fall zu berichten gibt, habe ich mir diese kleine Provokation einfach mal erlaubt – sonst macht es ja keine*r. wink

Wir sehen hier tatsächlich das, worüber bisher nur geschrieben oder geredet wurde: das Fundstück, den Schädel.

Zum Raten habe ich das Originalfoto so überarbeitet, dass das Objekt auf den ersten Blick erkennbar ist. Die dunkle Umrandung dient – obwohl sie das Ganze natürlich ziemlich düster erscheinen lässt – dem gleichen Zweck, nämlich den Fokus ausschließlich auf das Objekt zu richten.

Wahrscheinlich erkennt der Fotograf – übrigens nicht der Grundstücksbesitzer – seine eigene Aufnahme selbst nicht wieder. Die sieht nämlich so aus:

Kappeln - Jöns-Hof - Schädelfund (25.11.2020)

Bin mal gespannt, wann wir das erste Schädel-Foto im Schlei-Boten sehen – dieses wird es wohl eher nicht sein. Aber wer weiß – auch die Zeitung hat schon mal Ideen von mir „übernommen“.

Insofern habe ich kein Problem damit, hier den letzten Artikel zum Thema wiederzugeben – der inzwischen auch schon nicht mehr ganz frisch ist. Danke, Regina.

Schlei-Bote vom 22. Januar 2021

Schädel aus dem Jöns-Hof wird weiter untersucht

Zu dem Ende November im Jöns-Hof entdeckten menschlichen Schädel gibt es bislang keine neuen Erkenntnisse. Das bestätigte die Polizeidirektion Flensburg auf Nachfrage unserer Zeitung.

Ende November war bei Pflegearbeiten an einem alten Haus im Jöns-Hof zufällig ein menschlicher Schädel zutage getreten, als das Dach des Hauses zusammenstürzte. Die Fundstelle wurde zunächst gesperrt, weitere Knochen wurden jedoch nicht gefunden. Der Schädel sollte in der rechtsmedizinischen Abteilung untersucht werden.

Wie Flensburgs Polizeisprecherin Sandra Otte jetzt mitteilte, befindet sich der Schädel nach wie vor beim Landeskriminalamt zur weiteren Analyse. Da derzeit aber andere Untersuchungen mit höherer Priorität anstünden, lägen über den Schädel noch keine neuen Ergebnisse vor. Nach wie vor steht also nicht fest, wie alt die Knochen sind und welches Geschlecht der verstorbene Mensch hatte. Anhaltspunkte, die auf ein mögliches Gewaltverbrechen schließen lassen, hatten der Polizei zum Zeitpunkt des Fundes ebenfall nicht vorlegen.

Nach den Angaben Ottes sollen die Untersuchungen aber durchgeführt werden – der Zeitpunkt ist allerdings weiterhin offen.

Mutig – und richtig – getippt haben nur Katr!n Wummel, Maren Sievers und Heino Küster.

Feb 18 2021

Bilderrätsel Nr. 584 – Stadt an der Schlei

Als drittes Wochenendrätsel gilt es wieder, ein Buch zu erraten.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt des Titelbildes.

Frage: Um welches Buch handelt es sich?

Kappeln
Stadt an der Schlei

Bilderrätsel Nr. 584

Dieses Kappeln-Buch erschien 1971 und war das erste seiner Art.

Der Textteil von Karl Peter Brix ist für meinen Geschmack mit 35 Seiten etwas zu lang und zu detailverliebt geraten und die Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg kommt viel zu kurz.

Die extra für dieses Buch gemachten Fotos von Asmus Peter Weiland hingegen bieten auf 54 Seiten ein authentisches und lebendiges Abbild der damaligen Situation in Kappeln und hätten eigentlich eher einen größeren Anteil in diesem Buch verdient.

Kappeln - Stadt an der Schlei (1971)

Christian Wolff (Hrsg.)

Kappeln – Stadt an der Schlei

Gebunden, 100 Seiten
84 Schwarzweißfotos
5 Illustrationen (davon 3 von G. Bettermann)
Verlag: Christian Wolff, Flensburg
1971
ISBN: –

Meine Bewertung:

Fotos: star: star: star: star: star:
Text: star: star: star:
Aufmachung und Qualität: star: star: star: star:
Gesamteindruck: star: star: star: star:

Das Buch wurde erkannt von Hauke Marten, Michaela Fiering, Heino Küster, Maren Sievers, Konrad Reinhardt und Runa Borkenstein.

Feb 18 2021

Bilderrätsel Nr. 583 – Fin Marine Service

Das zweite Wochenendrätsel zeigt eine Baustelle am bzw. im Wasser.

Frage: Wo befindet sie sich und was soll dort entstehen?

Pfahlbau mit Bistro

Bilderrätsel Nr. 583

Mit diesem Rätsel hatte ich keine Probleme, weil der Fotograf Hauke Marten die nötigen Informationen zu den Fotos gleich mitgeliefert hat. Danke. So soll’s sein.

Kappeln - Fin Marine Service - Foto: Hauke Marten (14.02.2021)

Der Begriff Fin Marine Service war mir – wie so vieles andere – nämlich bisher nicht geläufig. wink

Vielleicht lebe ich noch so lange, bis zwischen Kappeln und Arnis alles „zu-mariniert“ ist.

Das Gelände befindet sich Am Südhafen 3 zwischen dem Museumhafen und Mittelmann’s Werft.

An diesen Standort herangeraten haben sich Ingwer Hansen und Runa Borkenstein.

Kappeln - Fin Marine Service - Foto: Hauke Marten (14.02.2021)Kappeln - Fin Marine Service - Foto: Hauke Marten (14.02.2021)

Aber was soll dort entstehen?

Der Trend, Gebäude nicht mehr an Land sondern aufs Wasser zu bauen, wird immer augenscheinlicher.

Hier entstehen als Pfahlbauten („Pfahlgründung, Stahlträger als Unterkostruktion für Betonplatte auf Schaumglas“) mitten im Yachthafen von Günter Findersen ein Bistro (100 m² + 22,5 m² „Funktionsanbau“) und ein Hafenmeistergebäude (12,25 m²). Weitere Details auf Anfrage. lol

Na gut, der Hafenmeister soll sich ja auch eher draußen aufhalten. Und bei schlechtem Wetter geht er halt ins Bistro, wenn es ihm in seinem „Gebäude“ zu eng wird.

Schaut euch das Ganze da unten an der Schlei einfach mal an, wenn alles fertig und alles wieder möglich ist und schickt uns ein paar schöne Fotos!

Zum Abschluss noch ein paar Aufnahmen, die Michaela Fiering vier Wochen vorher von der Wasserbaustelle gemacht hat.

Kappeln - Fin Marine Service - Foto: Michaela Fiering (17.01.2021)Kappeln - Fin Marine Service - Foto: Michaela Fiering (17.01.2021)

Kappeln - Fin Marine Service - Foto: Michaela Fiering (17.01.2021)Kappeln - Fin Marine Service - Foto: Michaela Fiering (17.01.2021)

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