Okt 17 2018

Bilderrätsel Nr. 481

Vor 50 Jahren

Mein Zimmer 1968 – inzwischen komplett „abgerüstet“ und nur spärlich neu dekoriert.

Der Blickfang ist natürlich das Riesenposter an der Wand. Und darum geht es in diesem Rätsel.

Welches Produkt wurde 1968 damit beworben?

Auflösung am nächsten Montag

Bilderrätsel Nr. 481

Okt 14 2018

Kappuzzle® 538 – Dehnthof-Apotheke

Ein aktuelles Foto von Michaela Fiering.

Was ist das für ein Gebäude?

Dehnthof-Apotheke

Kappuzzle® 538

Nach langer Zeit mal wieder ein Blick auf die Dehnthof-Apotheke am Dehnthof/Ecke Kirchstraße – leider aus traurigem Anlass, denn nachdem die Apotheke seit dem 1. September geschlossen hat, ist es mehr als ungwiss, ob sie noch einmal neu eröffnet wird.

Neben dem Artikel im Schlei-Boten ist jetzt auch ein ausführlicher Bericht im Branchendienst „apotheke adhoc“ erschienen – mit zwei Schulzeitreisen-Fotos von Michaela.

Kappeln - Dehnthof-Apotheke - Foto: Michaela Fiering (10.10.2018)

Richtig getippt haben Konrad Reinhardt, Angelika Rossen-Bürger, Wolfgang Dase, Maren Sievers, Katr!n Wummel, Carsten Jegminat, Runa Borkenstein, Heino Küster, Hans-Werner Panthel und Harro Mehne.

Okt 11 2018

Kappuzzle® 537 – Pelikanol

Hier kommt ein Schultyp- und Jahrgang-übergreifendes Schulzeiträtsel.

Viele von euch dürfte dieses Produkt einen großen Teil eurer Schulzeit begleitet haben, auch wenn sich die Verpackung im Laufe der Jahre etwas verändert hat.

Wie hieß es?

Pelikanol

Kappuzzle® 537

Pelikanol-Werbung (50er-/60er-Jahre)Pelikanol war der Lieblingskleister ganzer Schülergenerationen.

Der Werbeslogan „Klebt gut, riecht gut, hält gut.“ traf vor allem mit dem zweiten Attribut den Nerv der Schülerinnen und Schüler. Der „Schnüffelkleber“ aus der runden Dose – wie wir ihn jahrelang zum Basteln und im Kunstunterricht benutzt haben – roch intensiv nach Bittermandeln bzw. Marzipan.

Pelikanol-Kleber (60er-Jahre)Es gab ihn in der Tube oder in der Dose. In den Sechzigern war die Dose weiß mit einem roten Deckel. Dazu gehörte auch ein kleiner Pinsel bzw. Kunststoffspachtel, mit dem die streichfähige weiße Paste aufgetragen wurde.

Bei unserem Rätselmotiv handelt es sich um Werbung auf einer Papier-Fototasche aus den Fünzigern, mit der man seine Abzüge vom Photographen abholte. Ergänzend wurde von der Herstellerfirma zum Beschriften der Photos auf den damals meist schwarzen oder dunkelbraunen Kartonblätter der Photoalben „Günther Wagners Weiße Tinte“ empfohlen.

Pelikanol-Werbung (50er-Jahre)Pelikanol-Werbung (50er-Jahre)

Den richtigen Riecher hatten Maren Sievers, Konrad Reinhardt, Hans-Werner Panthel und Wolfgang Dase.

Den Grundstoff für den Kleister bildete Kartoffelstärke. Karl Valentin hatte eine andere Interpretation. In der Szene „Im Zoologischen Garten“ wird er von seiner Bühnenpartnerin Liesl Karlstadt gefragt:

„Du, da schau her, was sind denn das für kleine weiße Dreckhäuferln, die da auf dem Beton rumliegen?“
„Das ist das Pelikanol, das ist der Abfall von den Pelikanen, das wird dann in Tuben gefüllt und kostet dreißig Pfenning.“

Mirjam Pressler schreibt in ihrem Roman „Wenn das Glück kommt, muss man ihm einen Stuhl hinstellen“:

„Ich greife nach meiner geheimen Riechdose, einer Dose Pelikanol (…) Langsam schraube ich den Deckel ab und halte die Dose an meine Nase. Ich bin ganz wild darauf, Pelikanol zu riechen! Was für ein Geruch! Ein bisschen nach Marzipan und ein bisschen nach etwas Fremdem, Geheimnisvollem. Wenn ich an Pelikanol rieche, vergesse ich das Heim und alles andere.“

Und im 30-Minuten-Epos „Pelikanol“ der Gruppe Einsturzende Neubauten lautet der ständig wiederkehrende Text:

Nur zur Erinnerung:
Bittermandel
Marzipan
Pelikanol

Okt 08 2018

Bilderrätsel Nr. 480 – Eisen-Jöns

Und wieder eine alte Quittung aus den Sechzigern.

Wo wurde der oder das Schaumgummi gekauft?

Bilderrätsel Nr. 480

Der Name erscheint beim Berühren oder Anklicken mit der Maus.

Wie man jetzt sieht, stammt diese Quittung von Eisen-Jöns in der Mühlenstraße.

Die richtige Vermutung hatten Konrad Reinhardt, Heino Küster, Regina Blätz, Michaela Fiering, Sabine Brunckhorst-Klein, Holger Petersen, Maren Sievers, Runa Borkenstein und Hans-Werner Panthel.

Okt 07 2018

Adventskalender-Fotos

Da ich innerhalb der nächsten sechs Wochen eure Fotos für unseren diesjährigen Adventskalender benötige, wird es Zeit, die Regeln kurz und knapp zu beschreiben.

Nach der fruchtbaren Diskussion lautet das Thema in diesem Jahr:

Kinderbilder

Thematisch und altersmäßig möchte ich das Thema nicht weiter eingrenzen. Schaut einfach nach, was ihr so findet, vielleicht sind außer Urlaub, Ausflügen, Strand, Familienfesten usw. ja auch ein paar weihnachtliche Motive dabei.

Hilfreich wäre es, wenn jede/r gleich ein paar mehr Fotos raussucht, damit ich bei der Gestaltung etwas flexibler bin und womöglich sowieso wieder einige doppelt drankommen, wenn nicht genügend von euch mitmachen sollten. Eventuelle „Reste“ gibt es dann zu Weihnachten wieder als „Boni“.

ACHTUNG! Was die formalen Bedingungen angehet, gibt es eine kleine Änderung!

Beim Anschauen einiger eigener Kinderbilder ist mir aufgefallen, dass ein großer Teil im Hochformat aufgenommen worden ist, einige aus den 50er-Jahren sogar quadratisch.

Insofern tendiere ich in diesem Jahr stark gegen Querformat, falls ihr Hochformatbilder habt. Aber wenn ihr einfach die Fotos scannt, ohne sie zu beschippeln, habe ich ggf. auch noch genügend Nachbearbeitungsspielraum. Eventuell ist auch ein Mix möglich, aber das ist – falls überhaupt realisierbar – ziemlich aufwendig.

Hier noch einmal alle „Bedingungen“ in der Übersicht:

  • Anzahl: möglichst mehrere, 2-3 wären prima
  • Format: möglichst Hochformat, mindestens 400 px (Bildpunkte) breit
  • Keine Collagen und möglichst keine Nachbearbeitung, sondern ganz einfache unverfälschte Fotos
  • Zu jedem Foto bitte einen (sehr) kurzen Text mitliefern
  • Versand: als E-Mail-Anhang an admin@schulzeitreisen.de.
  • Einsendeschluss: Sonntag, 18. November 2018
  • Die Veröffentlichung erfolgt grundsätzlich anonym.
    Alle Fotos werden Ende Dezember wieder global gelöscht.
  • Fragen? Bitte fragen!

Ich werde wie üblich nach dem Einsendeschluss entscheiden, ob die Anzahl ausreicht, um den Kalender auch tatsächlich umsetzen zu können.

4. September 2018

In gut zwei Montaen ist es wieder so weit. Noch einmal werde ich versuchen, einen Adventskalender in bisheriger Form zu erstellen. Aufgrund der geänderten technischen Bedingungen der vergangenen 6 Jahre wird das vermutlich der letzte seiner Art.

Bis Mitte November bräuchte ich dann wieder eure Fotos, diesmal zum Thema …?

Was meint ihr? Habt ihr Anregungen oder konkrete Vorschläge?

Bisher haben wir folgende Themen abgearbeitet:

2012 – Fragenkatalog
2013 – Musik
2014 – Film und Fernsehen
2015 – Automatenfotos
2016 – Lesen
2017 – Essen (& Trinken)

Bis auf 2015 ging es immer um aktuelle Fotos, auf denen ihr das jeweilige Motto umgesetzt habt.

Das wäre mir auch in diesem Jahr eigentlich am liebsten, aber bis auf das Thema „Welche Hobbies oder Lieblingsbeschäftigungen hattet ihr in eurer Jugend?“ oder einer Neuauflage des „Fragenkatalogs“ ist mir noch nicht viel eingefallen.

Als Bilder aus der „Konserve“ hätte ich „Kinderfotos“ im Angebot (also private nicht-schulische Bilder aus eurer Kindheit oder Jugend – sowas müsste eigentlich jeder haben).

Hammermäßig wäre natürlich ein Kalender mit Blitzer-Fotos. Wer so etwas noch nicht oder nicht mehr besitzt, hätte immerhin die Chance, es noch „machen zu lassen“ mrgreen .

Lasst mal hören, was ihr so meint.

Okt 05 2018

Bilderrätsel Nr. 479 – Ulsnis

Noch ein aktuelles Foto von Holger Petersen.

Was ist das für ein Gemälde und wo ist es zu finden?

Der Ort lässt sich aus dem Motiv herleiten.

Bilderrätsel Nr. 479

Immer alle „Schlüsselwörter“ für die Moderation der Kommentare zu erwischen, ist gar nicht so leicht. Offiziell handelt es sich hier um eine „Ortsnetzstation“, umgangssprachlich werden aber eher Begriffe wie „Verteilerschrank“, „Verteilerkasten“, „Schaltkasten“ oder einfach „Stromkasten“ verwendet.

In diesem Sinne gab es zum ersten Teil der Frage richtige Antworten von Maren Sievers, Konrad Reinhardt, Heino Küster, Katr!n Wummel und Wolfgang Dase.

Auf den Standort Ulsnis tippten Maren Sievers, Konrad Reinhardt, Michaela Fiering, Katr!n Wummel, Wolfgang Dase und Regina Blätz.

Das Motiv zeigt einen der fliegenden Steine, die der „Riese von Ulsnis“ nach Rieseby schleudert. In diesem Fall landet er allerdings in der Schlei.

Holger Petersen schreibt:
Als ich während der (Vor-)Berichte zum aktuellen Brösel-Rennen wiederholt Brösels Bruder Andi gesehen habe, musste ich sofort an den von Andi stammenden Riesen von Ulsnis denken. Deswegen habe ich kürzlich gezielt in Ulsnis angehalten und das Ungetüm sowie die Hinweistafeln fotografiert.
Geradezu entzückt war ich bei meiner Entdeckung, dass die Verteilerkästenverschönerungsfirma an dem auf der anderen Straßenseite gelegenen Kasten auf 2 Seiten relativ unauffällig das Thema der fliegenden Steine aufgenommen hat. Auch diesen Kasten habe ich dann natürlich von allen Seiten abfotografiert.

Ortsnetzstation Ulsnis - Foto: Holger Petersen (23.09.2018)Ortsnetzstation Ulsnis - Foto: Holger Petersen (23.09.2018)

Ortsnetzstation Ulsnis - Foto: Holger Petersen (23.09.2018)Ortsnetzstation Ulsnis - Foto: Holger Petersen (23.09.2018)

Der Riese von Ulsnis

In der Vorzeit des Dorfes Ulsnis lebte einst ein Riese, genannt der Alte. Sein Sohn, fast stärker als er, zog im Unfrieden auf das andere Ufer der Schlei in das frühzeitige Rieseby. Ihre Streitereien waren grölende Beschimpfungen begleitet von Geschossen damaliger Zeit, nämlich Riesensteinen. Wie damals auch üblich baute der Alte eine kolossale „Kirche“, was der Sohn mit einer noch größeren Kirche zu übertreffen suchte. In Missgunst versuchten sie, die Bauvorhaben mit einem Hagel von größten Feldsteinen zu zerstören. Ihre Wut war so riesenhaft, dass sie mit den Steinen nicht nur die Kirchtürme zerstörten sondern sich auch gegenseitig tödliche Wunden zufügten. Der Alte fiel dabei mit Wucht zu Boden und schlug mit seinem Kopf in die Schlei, dort wo jetzt die Halbinsel „Nes“ am Gunnebyer Noor liegt. Nach dem Alten, gemäß „Ools-Nes“, nannte man den Ort „Ulsnis“. Den Ort des Sohnes auf der anderen Seite nannte man „Rieseby“.

Der Riese von Ulsnis - Foto: Holger Petersen (23.09.2018)Der Riese von Ulsnis - Foto: Holger Petersen (23.09.2018)

Der Riese von Ulsnis - Foto: Holger Petersen (23.09.2018)

Okt 04 2018

Webcams in Kappeln

Vor sieben Jahren habe ich einen Beitrag mit den damals verfügbaren WebCams in Kappeln angelegt.

Da inzwischen einige nicht mehr aktiv sind, ist es an der Zeit, die aktuell verfügbaren Cams neu aufzulisten.

Ich beginne mit der „offiziellen“ Kappeln-Webcam auf dem

Pierspeicher

Webcam Kappeln

In dieser Einstellung kann man z. B. den Fortgang der Arbeiten am Sieck-Speicher verfolgen.

2 weitere Webcams, die auch auf der Homepage der Stadt Kappeln verlinkt sind:

Schleimünde

(seit August ist leider die Kamera kaputt)

Webcam Schleimünde

OstseeResort Olpenitz

(Helma Immobilien)

Webcam OstseeResort Olpenitz

Webcam Weidefeld

Webcam Weidefelder Strand

Webcam Hasselberg

Webcam Hasselberg

Letzte Webcam hinzugefügt am 5. Oktober 2018

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