Jun 14 2018

Bilderrätsel Nr. 463

Zum Wochenende wieder einmal ein Foto, das Holger Petersen in der heimatlichen Region gemacht hat.

Wo befindet sich dieser Hofladen?

Bilderrätsel Nr. 463

Da bisher nur Konrad Reinhardt und Runa Borkenstein den Hofladen lokalisiert haben, geht das Rätsel in die Verlängerung, und zwar mit dem (bereits früher veröffentlichten) Wegweiser, den ich im Kommentar erwähnt habe.

Bilderrätsel Nr. 463

Jun 11 2018

WM-Tippspiel 2018

Schulzeitreisen-Tippspiel

zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018

Tabelle, Regeln und Service siehe unten.

Gebt bitte (per Kommentar) spätestens eine Stunde vor Spielbeginn
eure Tipps ab für die Spiele:

Montag, 18. Juni 2018

Schweden – Südkorea (14 Uhr)

Annahmeschluss vor 33 Minuten

Belgien – Panama (17 Uhr)

Annahmeschluss in 2 Stunden, 26 Minuten

Tunesien – England (20 Uhr)

Annahmeschluss in 5 Stunden, 26 Minuten

Dienstag, 19. Juni 2018

Kolumbien – Japan (14 Uhr)
Polen – Senegal (17 Uhr)
Russland – Ägypten (20 Uhr)

Mittwoch, 20. Juni 2018

Portugal – Marokko (14 Uhr)
Uruguay – Saudi-Arabien (17 Uhr)
Iran – Spanien (20 Uhr)

Donnerstag, 21. Juni 2018

Dänemark – Australien (14 Uhr)
Frankreich – Peru (17 Uhr)
Argentinien – Kroatien (20 Uhr)

Freitag, 22. Juni 2018

Brasilien – Costa Rica (14 Uhr)
Nigeria – Island (17 Uhr)
Serbien – Schweiz (20 Uhr)

Sonnabend, 23. Juni 2018

Belgien – Tunesien (14 Uhr)
Südkorea – Mexiko (17 Uhr)
Deutschland – Schweden (20 Uhr)

Sonntag, 24. Juni 2018

England – Panama (14 Uhr)
Japan – Senegal (17 Uhr)
Polen – Kolumbien (20 Uhr)

Montag, 25. Juni 2018

Uruguay – Russland (16 Uhr)
Saudi-Arabien – Ägypten (16 Uhr)
Iran – Portugal (20 Uhr)
Spanien – Marokko (20 Uhr)

Dienstag, 26. Juni 2018

Dänemark – Frankreich (16 Uhr)
Australien – Peru (16 Uhr)
Nigeria – Argentinien (20 Uhr)
Island – Kroatien (20 Uhr)

Mittwoch, 27. Juni 2018

Südkorea – Deutschland (16 Uhr)
Mexiko – Schweden (16 Uhr)
Serbien – Brasilien (20 Uhr)
Schweiz – Costa Rica (20 Uhr)

Donnerstag, 28. Juni 2018

Japan – Polen (16 Uhr)
Senegal – Kolumbien (16 Uhr)
England – Belgien (20 Uhr)
Panama – Tunesien (20 Uhr)

Tabelle

Bitte kontrolliert immer, ob ich eure Tipps korrekt in die Tabelle übertragen habe.

Zum Anzeigen die Tabelle ggf. mit der rechten Maustaste anklicken
und „Grafik anzeigen“ wählen.
Danach lässt sie sich noch weiter vergrößern.

11. Juni 2018

Am 14. Juni beginnt die Fußball-WM in Russland. Für alle, die mitmachen wollen, hier die

Regeln

Wir werden wieder alle Spiele tippen, und zwar täglich spätestens bis eine Stunde vor Spielbeginn (oder natürlich auch länger im Voraus). Es zählt die im Kommentar angegebene Uhrzeit.

Für Sieg, Unentschieden oder Niederlage gibt es jeweils 1 Punkt, für das richtige Ergebnis 3 Punkte. Natürlich dürfen bereits abgegebene Tipps bis zum Annahmeschluss auch noch korrigiert werden.

Wer den Annahmeschluss verpasst, hat Pech gehabt. Einen Zufallstipp wie bei der EM 2016 gibt es es diesmal nicht.

Die anstehenden Spiele liste ich rechtzeitig auf und werde möglichst zeitnah die aktuelle Rangfolge veröffentlichen.

Service …

… für euch und für mich!

Ich habe die ersten 48 Spiele so als Word-Datei bereitgestellt, dass ihr dort in Ruhe „vortippen“ könnt, d. h. ihr gebt dort eure Tipps ein und kopiert alles, was fertig ist, einfach in den Kommentar.

Für mich hat das den großen Vorteil, dass die Paarungen korrekt benannt sind und in der richtigen Reihenfolge erscheinen. Dadurch kommt es zu weniger Übertragungsfehlern und geht deutlich schneller.

Tipphilfe zum Download

Jun 14 2018

SZR-Treffen 2018

SZR-Treffen
~ Kappeln 2018 ~

Wieder einmal haben sich einige „Schulzeitreisende“ in Kappeln getroffen, und zwar am 8. Juni 2018.

Treffpunkt war der Grillplatz, dann ging es – nach einem Eis am Hafen – nach Olpenitz und schließlich zum Essen nach Weidefeld.

Die Fotos haben Michaela, Runa und Eckehard gemacht.

Jun 11 2018

Kappuzzle® 523 – Roester Allee

Diese über hundert Jahre alte Ansichtskarte aus Kappeln zeigt eine Straße, die damals einen anderen Namen hatte als heute.

Wie hieß sie und wie heißt sie heute?

Roester Allee | Schleswiger Straße

Kappuzzle® 523

Bis etwa 1840 gab es in Kappeln keine offiziellen Straßennamen. Die wurden auch nicht benötigt, weil der Ort und seine Bevölkerung so überschaubar waren, dass ohnehin jeder jeden irgendwie kannte. Allerdings trugen die Häuser bereits laufende Nummern, die auch beibehalten wurden, als um 1800 das Stadtgebiet in vier Quartiere eingeteilt wurde.

Umgangssprachlich wurden diese aber nicht benutzt, sondern vielmehr Straßennamen, die schon lange vorher entstanden waren. Da gab es u. a. Weg-Ziel-Bezeichnungen wie z. B. „die Häuser um den Küsterhof (Dehnthof)“ usw. Als man dann Mitte des 19. Jahrhunderts mit der offiziellen Straßenbenennung begann, wurden die volkstümlichen Bezeichnungen zumeist beibehalten.

Einige Straßen(abschnitte) haben seitdem ihre Namen geändert, so z. B. der untere Teil der heutigen Mühlenstraße, die zuvor den Namen Friedrichstraße trug.

Der obere Teil hieß aber vorher schon Roester Allee und wurde später in Schleswiger Straße umbenannt. Warum eigentlich?

Die beiden gefragten Straßennamen wurden richtig benannt von Konrad Reinhardt, Runa Borkenstein, Wolfgang Dase, Heino Küster und Hans-Werner Panthel.

Auf die Roester Allee tippte auch Maren Sievers und auf die Schleswiger Straße Michaela Fiering, Regina Blätz und Angelika Rossen-Bürger.

Jun 07 2018

Russisch Roulette

Wenn demnächst auch im Geburtsland von Helene Fischer alle Spielflächen eisfrei sind, wird wieder einmal angepfiffen.

Die  Fußball-Weltmeisterschaft steht ins Haus und für Holger und unsere Nationalmannschaft geht es um nichts Geringeres als die Titelverteidigung.

Angebot und Frage: Wollen wir wieder ein Tippspiel machen?

Jun 07 2018

Kappuzzle® 522 – SRV

Dieses Foto müsste um 1960 herum entstanden sein. Möglicherweise bekommen wir nach der Auflösung noch eine genauere Datierung.

Was sind das für Leute?

Schüler-Ruder-Verein

Kappuzzle® 522 - Foto: Martin Kübler (1962)

Heino Küster und Runa Borkenstein haben sich der Lösung am weitesten genähert – tatsächlich richtig erraten, was für Ruderer das sind, hat aber niemand. Außer natürlich Konrad Reinhardt:

Das Foto ist von 1962. Es ist mit meiner Kamera gemacht,
Martin Kübler wird fotografiert haben.
Die Personen sind von links nach rechts Volker Lenschow, Sigmar Idel, Volker Hinrichsen und ich.
Das Boot ist der C-Vierer des Schüler-Ruder-Vereins (SRV) der Klaus-Harms-Schule.

Martin Kübler selbst hat mir dazu geschrieben:

… Interessant sind für mich auch die Kommentatoren, von denen ich auch einige kenne, wie … Konrad Reinhardt, mit dem ich früher beim Klaus-Harms-Schul-Ruderclub gerudert bin (auch nicht KHS-Angehörige durften lt. Aussage des damaligen Protektors Edgar Pankalla daran teilnehmen).
Wir waren eine Gruppe von Mittelschülern, die viel Spaß dort hatten, auch bei der umfangreichen Bootsarbeit. Der alte Bootsschuppen musste leider den CA.-Jensen-Bedürfnissen weichen.
Ich war übrigens der Mitbegründer des Ruderclubs in Kappeln und habe die techn. Leitung beim Umbau der ehem. Badeanstalt zu einem Bootshaus gehabt. Auch beim Neubau des derzeitigen Rudergebäudes hatte ich die planerische und techn. Leitung.
Der von der KHS übernommene Riemenvierer „Kappeln-Schlei“ existiert übrigens noch, zusammen mit „Max Roethig“ (Maxi) wurden diese Boote damals von dem damaligen Vorsitzenden Wolfgang Haesge mit in die Rudervereinigung Kappeln „eingebracht“!

Und Edgar Pankalla vermerkt 1973 in der Broschüre „50 Jahre Klaus-Harms-Schule“:

Am 20. Februar 1930 gründete Direktor Roethig den Schüler-Ruder-Verein, in dem sich bald mit eigenem Bootshaus am Südhafen und drei eigenen Booten ein reges sportliches Leben entwickelte, das leider durch die Kriegsjahre unterbrochen wurde, bis der Verfasser den SRV im Jahre 1949 als Protektor übernahm.
Mit einem neuen C-Vierer und einem D-Doppel-Vierer erlebte der Verein einen neuen Auftrieb, der im Jahre 1963 aufhörte, als das Bootshaus des Hafenumbaus wegen abgerissen wurde.
Die Unterbringung der Boote im Bootsschuppen des Arnisser Segel-Clubs bedeutete ein Ende des Ruderns auf der Schlei. Die neuen Boote sind arg mitgenommen; dennoch scheint sich seit 1973 neues Leben unter den Schülerruderern zu regen.

Schleiwasser-Spritzer
aus: DER ROTSTIFT Nr. 1 ~ Juni 1956

ROTSTIFT Nr. 1 (Juni 1956)Es war irgendwann zu Beginn der Rudersaison dieses Jahres. –
Am Tage zuvor brannte die Maisonne mit in diesem Frühjahr ganz ungewohnter Stärke, so daß man für den nächsten Tag mit ebensolchem Wetter rechnen durfte. Das lockte freilich hinaus aufs Wasser, ganz gleichgültig, was die Schule auch verlangen mochte.

Am nächsten Morgen aber war der Himmel bezogen. Ein steifer Süd-West wehte. Doch verrückte Leute gibt es immer. Und so hatten sich auch drei gefunden, die sich gerade diesen ziemlich trüben, windigen Tag zu einer Ruderpartie ausersehen hatten und sich auch nicht davon abbringen ließen, als es gegen Mittag leicht zu nieseln anfing.

Kurz vor drei Uhr legte der alte Doppelzweier »Jolanthe«, das »Badeboot«, von der Brücke des Bootshauses in Richtung Arnis ab. Es hatte wieder aufgehört zu nieseln, und das Hafenbecken war fast ganz ruhig, so daß die drei der Hafer stach und sie nach Wind schrien.

Davon sollten sie noch genug bekommen. Als sie am Nestle-Werk vorüber waren, war es auch vorbei mit dem Windschutz der Häuser der Stadt. Der Süd-West kräuselte die an ruhigen Tagen so verträumt daliegende Schlei zu kleinen Schaumköpfen auf und zwingt die drei zum Kreuzen. Das alte Badeboot fängt an, Wasser zu ziehen. Bei jedem Schlag rinnen an vielen Stellen kleine Bäche Schleiwasser durch die Plankenfugen der Bootswände. Aber was tut’s! Ein bißchen Wind! Ein bißchen Schaukeln! Ein paar Spritzer! Jetzt sind die drei befriedigt, wenn auch das Rudern immer schwerer wird und das kreuzende Boot nicht recht vorwärts kommt.

Hinter Königstein wird es zum ersten Male für die Nummer eins ganz vorn ungemütlich, denn trotz des langen Bugs des Bootes schlagen ständig Spritzer hinein, so daß die arme Nummer eins bald keinen trockenen Faden mehr auf dem Rücken hat, und auch die Nummer zwei wird in Mitleidenschaft gezogen. Nur der Steuermann sitzt grinsend mit untergeschlagenen Beinen und der Ruderleine in den Fäusten am Heck und läßt sich schaukeln,je mehr, desto besser!

Im Arnisser Hafen wird’s wieder ruhig, sehr zum Bedauern des Steuermanns und zur Freude der durchnäßten, frierenden Nummer eins. Nummer zwei bemüht sich um Neutralität!

Hinter Arnis ists endgültig vorbei mit der Ruhe! Übers Grödersbyer Moor fegt der Süd-West frei herüber! Die Schlei hat wieder Schaumköpfe, das alte Boot stampft auf und ab. Bei jedem Skullschlag schäumt ein neuer Wasserschwall über den Bug und den Rücken der allmählich schon blassen Nummer eins. Die Schläge werden unregelmäßiger. Selbst dem tollen Steuermann vergeht im Anblick der heranrollenden Schaumköpfe das frivole Lachen. Es zeigen sich auch auf seiner Stirn die ersten Sorgenfalten, besonders im Anblick der bedauernswerten Nummer eins.

Endlich entschließt man sich übereinstimmend zur Umkehr, allerdings vom Steuermann mit dem Ausruf »Schade!« kommentiert. Doch wie herumkommen? Weder über Backbord noch über Steuerbord besteht die Aussicht, ohne allzu viel Wasser ins Boot zu bekommen. Aber es hilft nichts. Rum müssen sie! Also: Backbord anholen und Ruder rumreißen! Achtung! Zu spät! Wieder eine Pütz Wasser drin! Wer hat noch trockene Füße? Achtung! Die nächste nasse Sendung! Aber dann ists doch geschafft! Das Boot treibt mit dem Wind zurück in den Hafen von Arnis.

So naß und dazu hungrig kann man nicht nach Hause fahren. In Arnis anlegen ist ja leicht getan. Und so trotten drei müde Gestalten in nassen Trainingsanzügen durch die Hauptstraße von Arnis, um sich für genau 9 Pfennig! — mehr besitzen sie nicht! — was Eßbares zu kaufen. Doch, was bekommt man schon für neun einzelne Pfennige?! Nicht mal zwei Brötchen, und zwei trockene »Amerikaner« kosten auch einen Pfennig mehr, als die drei aus ihren Taschen kramen können.

Gelegenheit macht Diebe, und Hunger auch sonst noch verhältnismäßig anständige Menschen zu Betrügern, und sei es um einen Pfennig. Jedenfalls besitzen die drei kühnen Seefahrer bald zwei »Amis«, die sie brüderlich teilen, und wieder beste Laune. Der Bäcker, von dem die »Amis« stammen, ist allerdings um einen Pfennig ärmer.

Derart gestärkt, begeben sich die drei auf die Rückfahrt. Der Wind, der ihnen auf der Hinfahrt zu schaffen gemacht hatte, war fast eingeschlafen. — Das Boot freilich mußte erst mit einer alten, verbeulten Blechdose mühsam ausgeschöpft werden, so gut es ging. (ym-OIm)

Über 25 Jahre S.R.V. Kappeln!
aus: DER ROTSTIFT Nr. 1 ~ Juni 1956

Gibt es im Sommer etwas Schöneres, als Sonne, Wind und Wellen um sich zu haben?! Eine unsinnige Frage für jede echte Wasserratte! Und deren gibt es in Kappeln gar nicht so wenige, auch an der Klaus-Harms-Schule nicht. Das wird jeder Kappler zugeben, der seit über einem Vierteljahrhundert Sommer für Sommer die Boote des Schüler-Rudervereins auf der Schlei an Kappeln vorbeiflitzen sah.

26 Jahre sind es nun schon, seit im Frühjahr 1930 der SRV gegründet wurde. Das erste damals mehrere Jahre hindurch einzige Boot war der Doppelvierer »Schleisturm«, der auch heute noch am häufigsten benutzt wird. – Das erste Jahr war nicht leicht für die Mitglieder des Vereins, da ihr Protektor Direktor Roethig sie schon kurz nach der Gründung verlassen mußte. »Schlecht und recht haben wir Schüler dann selbst den Ruderbetrieb aufgenommen«, berichtet der damalige Vorsitzende des Vereins, H. W. Lund. Und wie aus seinem Bericht weiter hervorgeht, haben sie doch damals schon allerhand Fahrten schleiauf- und schleiabwärts gemacht. Am Ende des Ruderjahres übernahm dann Herr Direktor Wittkopp das Amt des Protektors; der Verein entwickelte sich weiter, und im nächsten Sommer schlossen sich ihm schon einige Mädchen an, die nun auch regelmäßig ruderten. Am Ende des Jahres 1931 hatte der SRV immerhin schon 14 Mitglieder. Zu Abschluß der Rudersaison 1932 weiß der Schlei-Bote schon zu berichten: »Die junge Ruderabteilung der Klaus-Harms-Schule in Kappeln hat mit ihrem Boot bei 18 Mitgliedern in 36 Fahrten schon die beachtliche Leistung von über 2000 Mannschafts-Kilometer vollbracht, so daß man dieser aufstrebenden Riege nur eine baldige Vermehrung ihres Bootsmaterials und weiteres Wachsen wünschen kann.« Dieser Wunsch sollte sich dann auch nach weiteren vier Jahren im Sommer 1937 erfüllen; ein Doppelvierer, ein Doppelzweier und ein Paddelboot wurden angeschafft. Im Jahre 1941 endlich vergrößerte sich der Bestand noch einmal um zwei Boote, den Riemenvierer »Schlei«, der noch heute ab und zu benutzt wird, und einen Doppelzweier.

Während der Kriegsjahre war der ganze Ruderbetrieb stark eingeschränkt, und mit Kriegsende war es auch mit der Ruderei vorbei, da bei einem Einbruch im Bootshaus fast aller Bootszubehör gestohlen worden war.

Erst im Jahre 1948 begann man wieder, wenn auch nur in kleinem Umfange. Die Rollsitze waren zwar noch geliehen, aber immerhin, die Kappler Bürger sahen, daß der SRV sich nicht hatte totschlagen lassen. Herr Studienrat Schmidt und Fräulein Hayen waren es damals, die sich des Vereins annahmen. Langsam erholte sich der Ruderbetrieb, wenn auch die Boote noch in schlechtem Zustande waren und viel Zubehör fehlte, so daß im Sommer 1950 nur ein Boot, ein Doppelzweier, in Betrieb war.

SRV - Taufe des C-Vierers 1955

1951 zog der SRV um in das neue Bootshaus am Nordhafen, In den folgenden Jahren ruderte man recht eifrig in den zwei verbliebenen brauchbaren Booten, dem Doppelvierer »Schleisturm« und dem Doppelzweier »Jolanthe«, manchmal sogar noch in dem Riemenvierer »Schlei« bis zu dem für den SRV bedeutsamen Jahr 1955 als der Verein gleich zwei große Ereignisse an einem Tag zu verzeichnen hatte. Er feierte nämlich sein 25jähriges Jubiläum, das in einer festlichen Stunde in der Aula der Klaus-Harms-Schule begangen wurde. Herr Direktor Wittkopp und der jetzige Protektor des SRV, Herr Studienrat Pankalla, berichteten aus der Geschichte des SRV. Viele Gäste, Freunde und Gönner des Vereins waren gekommen,, um diese Feierstunde gemeinsam mit den Schülern zu erleben. Anschließend gingen Schülerschaft und Gäste zum Bootshaus hinunter, um an dem anderen, für alle Ruderer viel bedeutsameren Ereignis der Taufe eines nagelneuen C-Vierers teilzunehmen. Nach einer Ansprache des Protektors taufte Frau Wittkopp das Boot auf den Namen »Kappeln/Schlei«. Trotz der Kälte und des Nieselregens beobachteten alle Ruderer und Ruderinnen mit freudigen Gesichtern, wie das neue Boot zu Wasser gelassen wurde.

Und es war wirklich ein schöner Anblick, als nachher das bekränzte Boot mit seiner weißgekleideten Mannschaft, gefolgt von den beiden Veteranen »Jolanthe« und »Schleisturm«, an Kappeln vorbeizog. (ea-OIm)

SRV Kappeln - Bootshaus 1959

Der letzte Ruderer?
aus: DER ROTSTIFT Nr. 7 ~ Juni 1961

ROTSTIFT Nr. 1 (Juni 1956)Der Leser wird sich über eine solche Überschrift wundern, aber auf dem Ehemaligentreffen im Dezember 1960 wurde uns im Hinblick auf die vergangene Rudersaison die Frage gestellt: „Wann wird es im Schüler-Ruder-Verein Kappeln den letzten Ruderer geben?“

Nun, so weit scheint es noch nicht zu sein; denn zu unserer Freude ist bis zum heutigen Tage ein reger Ruderbetrieb und eine gute Teilnahme an dem gesunden, naturverbundenen Sport zu beobachten. Aber diese Frage, von einem ehemaligen aktiven Ruderer gestellt, zeigte uns, daß der Altherrenverband des SRV doch noch ein Interesse am Fortbestehen unseres Vereins hat, obwohl sonst keine große Aktivität von dieser Gruppe zu verspüren ist. (Ein Teil von ihnen bezahlt zwar freiwillig den Beitrag von 10 DM jährlich, aber nur sehr wenige benutzen die Gelegenheit, die ihnen von uns aus sehr gerne gegeben wird, wieder einmal zu Riemen oder Skulls zu greifen.) Aus diesem Grunde wollen wir ihnen nun einen Ausblick auf das Ruderjahr gehen. Am 22. März hatten wir unsere Jahreshauptversammlung, auf der der neue Vorstand gewählt worden ist:

1. Vorsitzender: Hans-Jürgen Menker
Technischer Leiter: Dietrich Weichsel
Kassenwart: Holger Jensen
Bootswart: Heiner Traulsen
Ruderwart: Jens Henningsen

Bis Ende April wurde das notwendige Rudermaterial, darunter zwei Paar neue Skulls, ergänzt, und dank der guten Beteiligung an der Bootsarbeit war es möglich, den C-Vierer von innen und außen abzuschmirgeln, ihm vollständig zu überholen und zu lacken. Nach dem Anrudern am 30. April haben sich der Technische Leiter und der Bootswart erfolgreich um die Ausbildung der zahlreichen Anfänger bemüht. Allerdings ist es zu bedauern, daß diese Nachwuchsruderer D-Vierer ausgebildet werden müssen; aber die gute „Jolanthe“ kann nur noch von kräftigen Ruderern (und guten Schwimmern) benutzt werden.

SRV (1961)

Die traditionelle Pfingstfanrt nach Ulsnis war wieder einmal ein voller Erfolg. Man lernt den einzelnen viel besser kennen; jeder hat in einer Gemeinschaft bestimmte Aufgaben und Pflichten, die er erfüllen muß. Darauf passen die anderen Kameraden( innen) schon auf, und so erziehen sich die Ruderer auf einer mehrere Tage dauernden Fahrt gegenseitig. Daß der Humor dabei nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst.

Jun 04 2018

Kappuzzle® 521 – Edgar Pankalla

Vor 50 Jahren

Wieder neigt sich ein Schuljahr dem Ende zu – ein willkommener Anlass für ein neues Lehrerrätsel.

Wer ist es?

Oberstudienrat Edgar Pankalla

Kappuzzle® 521 - Foto: Manfred Rakoschek (1968)

Angesichts des am Wochenende bevorstehenden Klassentreffens meines 69er-Jahrgangs habe ich mal nach einigen bisher unveröffentlichten Unterrichtsfotos gesucht – und gelandet bin ich bei Edgar Pankalla.

Alle Fotos stammen aus dem Jahr 1968 und wurden gemacht – na, von wem wohl? – von Manfred Rakoschek.

Edgar Pankalla - Foto: Manfred Rakoschek (1968)Edgar Pankalla - Foto: Manfred Rakoschek (1968)

Edgar Pankalla - Foto: Manfred Rakoschek (1968)Edgar Pankalla - Foto: Manfred Rakoschek (1968)

Für mich erstaunlich – waren nicht einmal ein Viertel der Antworten richtig. Und die kamen von Runa Borkenstein, Heino Küster, Holger Petersen, Konrad Reinhardt und Sabine Brunckhorst-Klein.

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