Feb 19 2024

Bilderrätsel Nr. 740

Auf diesem Foto sehen wir wieder einen PKW mit BS-Kennzeichen in Kappeln.

Frage: Wo parkt er?

Bilderrätsel Nr. 740

Bilderrätsel Nr. 740

Feb 15 2024

Kappuzzle® 757 – Fährpreise

Ein Motiv aus den Sechzigern.

Frage: Was ist das für ein Schild?

Arnisser Fähr-Tarif (1963)

Kappuzzle® 757
Das Foto mit der Preistafel für die Benutzung der Arnisser Fähre war schon Ende 2011 im Bilderrätsel Nr. 53 zu sehen.

Arnis - Fähr-Tarif (1966)

(Wieder)erkannt wurde es von Maren, Horst, Heino, Konrad, Holger, Klaus-Dieter, Hans-Werner, Regina, Runa, Harro, Michaela und Jürgen.

Feb 12 2024

Bilderrätsel Nr. 739 – Kehrwieder 1

Ein Foto aus Kappeln vor rund hundert Jahren.

Frage: Welches Gebäude bzw. Geschäft zeigt es?

Photo Hansen

Bilderrätsel Nr. 739

In dem Gebäude am Kehrwieder 1 befand sich damals die 1875 gegründete „Photographische Werkstatt L. Hansen“, wie auf der Fassadentafel zu lesen ist.

Kappeln - Kehrwieder 1 - „Photo Hansen“ (um 1920)

Herzlichen Dank an Jürgen Weber für das interessante alte Foto, das ich mit KI-Unterstützung
ein wenig mindblown „aufgefrischt“ habe.

Kappeln - Kehrwieder 1 - „Photo Hansen“ (um 1920)

Kappeln - Kehrwieder 1 - „Photo Hansen“ (um 1920)

Wie bereits beschrieben, wurde das 1875 von L. Hansen gegründete Fotogeschäft im Kehrwieder 1 nach dessen Tod von seiner Frau Else Hansen bis 1953 weitergeführt. Ab 1954 war es dann eines der Geschäfte von „Foto Remmer“ und ab 1959 „Foto Fischer“.

Seit 1984 beherbergt das Gebäude die Kultkneipe „Palette“, die seit dem letzten Pächterwechsel vor knapp einem Jahr „Palette 54“ heißt. Hier zwei ältere Fotos von Eckhard Schmidt (2012) und Maren Sievers (2018).

Kappeln - Kehrwieder 1 - „Palette“ - Foto: Eckhard Schmidt (16.03.2012)Kappeln - Kehrwieder 1 - „Palette“ - Foto: Maren Sievers (März 2018)

Das damalige Geschäft wurde erraten von Runa, Konrad, Horst, Heino und Maren. Richtig lokalisiert wurde das Gebäude auch von Harro, der auf „Foto Fischer“ im Kehrwieder tippte.

Feb 09 2024

Bilderrätsel Nr. 738 – MS ADLER

Ansichtskarten mit Kappeln-Panoramen gibt es seit etwa 125 Jahren.

Wenn sie von Ellenberg aus fotografiert wurden, zeigten sie überwiegend den nördlichen Hafenbereich mit der St. Nikolai-Kirche. Wenn die Fotos von der Schleibrücke aus entstanden,
waren die typischen Bauwerke je nach Aufnahmedatum das Elektrizitätswerk, der Wasserturm,
die AAL-Schornsteine, der GAG-Speicher usw. zu sehen.

Die zeitliche Einordnung der auf solchen Karten abgebildeten Fotos (oder Zeichnungen) ist fast nur über diese Gebäude möglich, insbesondere wenn (lesbare) Poststempel fehlen.

Was dem Betrachter „vor lauter Panorama“ (Zitat: Erich Kästner aus „Drei Männer im Schnee“) meistens entgeht, sind die im Hafen liegenden unterschiedlichen Schiffe.

Wobei mir aufgefallen ist, dass die manchmal über Jahrzehnte hinweg gar nicht so unterschiedlich sind, wie in diesem Fall.

Die erste Karte stammt aus den frühen 20er-Jahren, die zweite trägt einen Poststempel von 1952.

Schöne Bilder – schweres Rätsel!

Frage: Wie hieß der Dampfer?

MS ADLER

Bilderrätsel Nr. 738

Bilderrätsel Nr. 738

Um die Jahrhundertwende waren Straßen von und nach Maasholm kaum vorhanden, oder es waren lediglich Feldwege. Der heutige Damm war noch nicht ausgebaut. Alle Güter, die Post und auch Personen, welche nach Kappeln wollten, ja sogar die Toten mussten mit Booten oder Schiffen den Ort erreichen oder verlassen. Man nahm dafür die vorhandenen Fischereifahrzeuge, die von Fall zu Fall von Maasholm oder von Kappeln aus losfuhren.

Später wurde der Liniendienst der Dampfer von Kappeln nach Kiel genutzt, welcher bei Bedarf auch Maasholm anlief, um Waren oder Personen von und nach Maasholm zu bringen. Da diese Dampfer aber nicht täglich fuhren, wurde 1916 in Kappeln eine Motorbootgesellschaft gegründet mit dem einzigen Zweck, einen fahrplanmäßigen Verkehr zwischen Kappeln und Maasholm zu betreiben. In den Sommermonaten wurden die Fahrten auch für Badegäste nach Schleimünde erweitert.

Mitglieder dieser Motorbootgesellschaft waren Kappelner Kaufleute und Maasholmer Fischer. Nach dem Zusammenschluss der Fischer in Maasholm zur dortigen Fischergenossenschaft übernahm diese 60 % an dem Motorboot „Möwe“ und war damit Haupteigentümer der Linie und des Schiffes. Als die „Möwe“ nicht mehr einsatzfähig war, wurde 1921 die „Adler“ angeschafft, die bis 1950 ihren Dienst zwischen Maasholm und Kappeln versah. Mit diesem Schiff wurde auch die Milch von Gut Oehe abgefahren. Im Wormshöfter Noor war in Höhe des jetzigen Dammes eine kleine Verladebrücke. Die Milch wurde in Kappeln an die Nestlefabrik geliefert.

MS ADLER (I) - 1921-1950

Nach einem größeren Maschinenschaden entschied man sich zunächst sich für eine provisorische Reparatur, um den Betrieb so gut es ging aufrechtzuerhalten. Da auch der Schiffskörper im Laufe der Jahre stark gelitten hatte – die „Adler“ war ein reines Holzschiff –, entschloss sich die Maasholmer Fischergenossenschaft, ein neues Schiff aus Stahl bauen zu lassen.

1950 wurde die neue „Adler“ in Dienst gestellt, aber bereits 1954 für 92.000 DM an die Kieler Verkehrs-AG verkauft, wo sie als „Wik“ im Kieler Hafen, Nord-Ostsee-Kanal und der Kieler Förde eingestzt wurde.

MS ADLER (1953)

MS ADLER (II) - 1950-1954

Quelle: Hans-August Koch, Schifffahrt im Liniendienst auf der Schlei, Manuskripte zur Kappelner Stadtgeschichte, Heft 4, Hrsg.: Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte der Volkshochschule Kappeln, Kappeln, 2002

Erraten wurde der Schiffsname von Hans-Werner, Jürgen starHorst, Harro, Maren, Konrad, Klaus-Dieter, Runa und Heino (aber nur als „Bogey“ lol ).

Feb 07 2024

Schönhagen nach der Sturmflut

Vor einer Woche hat Maren Sievers einige Foto am Strand von Schönhagen gemacht.

Zunächst eine ältere Aufnahme, zu der sie scheibt:

Das war im April 2022, alle diese Schilder sind weg…

Schönhagen - Foto: Maren Sievers (21.04.2022)

Das nächste Foto zeigt die Abbrüche und ein großes Loch in der Koppel am Anfang zur Steilküste bei Nordhagener Straße.

Schönhagen - Foto: Maren Sievers (01.02.2024)Schönhagen - Foto: Maren Sievers (01.02.2024)

Noch ordentlich was zu tun bis zum Saisonstart Ostern. Wo einst Promenade war, ist schon wieder Sandweg…

Schönhagen - Foto: Maren Sievers (01.02.2024)Schönhagen - Foto: Maren Sievers (01.02.2024)

Schönhagen - Foto: Maren Sievers (01.02.2024)

Nachtrag
Als ich am 1. Februar dort war, stand der Fischimbiss noch. Nur klebte da gerade jemand die Glasscheibe mit Klebeband zur Sicherung. Ob und wann da wieder geöffnet wird, weiß ich noch nicht. Da waren nur die Toiletten im DLRG Gebäude und die Touristinfo geöffnet. Aber laut Stand heute ist das Eiscafé & Bistro im Touristinfogebäude geöffnet.
Gruß Maren

Schönhagen - Foto: Maren Sievers (01.02.2024)

Feb 06 2024

Bilderrätsel Nr. 737 – Doktor Murke

bebopalulaGestern vor 60 Jahren

übertrug das Deutsche Fernsehen die zehnte traditionelle Gemeinschaftssitzung des MCV und des MCC

Mainz – wie es singt und lacht

Als damals schon Kabarett-, Satire- und überhaupt Humorliebhaber konnte ich mich für das karnevalsitische Treiben allerdings nur bedingt begeistern.

Deshalb findet diese Sendung hier auch nur kurz Erwähnung, während eine andere Produktion es verdient hat, sie noch einmal besonders hervorzuheben.

Heute vor 60 Jahren

wurde sie zum ersten Mal gezeigt und zuletzt vor gut drei Monaten im Rahmen der ARD-Themenreihe „Hundert Jahre Radio“ wiederholt.

Ein TV-Rätsel aus der BRAVO Nummer 5/1964

Frage: Wie hieß die Sendung?

Doktor Murkes gesammeltes Schweigen

Bilderrätsel Nr. 737

BRAVO Fernsehprogramm vom 06.02.1964

Der Film von und mit Dieter Hildebrandt nach einer Satire von Heinrich Böll entlarvt auf humorvolle Weise den Schein der glänzenden Medienwelt und zeigt den Alltag im Hörfunk.

Redakteur Dr. Murke betreut beim Rundfunk in der Abteilung „Kulturelles Wort“ die Sendungen des großen Professors Bur-Malottke. In der gerade fertiggestellten Aufnahme doziert Bur-Malottke über das Wesen der Kunst. Aber im Nachhinein findet Bur-Malottke, dass er bei seinen tiefschürfenden Ausführungen zu viel von Gott gesprochen hat. Was tun? Dr. Murke erhält den Auftrag, dieses Wort aus dem Tonband zu schneiden, wo immer es auftaucht, und durch eine von Bur-Malottke gesprochene neue Formulierung zu ersetzen. Doch das Wort Gott erscheint leider nicht nur in der Grundform.

In den Hauptrollen: Dieter Hildebrandt als Funk-Redakteur Dr. Murke, Robert Meyn als Prof. Bur-Malottke und Dieter Borsche als Intendant Osterode u. a.
Drehbuch: Dieter Hildebrandt
Regie: Rolf Hädrich

Eine Produktion der Deutschen Verlags- und Fernsehgesellschaft München im Auftrag des Hessischen Rundfunks (1964).

Den Film kann man sich zurzeit online anschauen unter „100 Jahre Radio“ oder ihn (zusammen „Doktor Murkes gesammelte Nachrufe“ von 1965) als DVD erwerben, die seit 2003 bereits zweimal neu aufgelegt wurde.

Doktor Murke (DVD 2003)Doktor Murke (DVD 2009)Doktor Murke (DVD 2013)

Szenenfoto-Galerie

Erraten wurde die Sendung von Heino, Horst, Klaus-Dieter, Konrad, Hans-Werner, Maren, Runa, Regina und Jürgen.

Feb 04 2024

Bilderrätsel Nr. 736 – Werkraum

Ein Stillleben aus den Sechzigern.

Wollte Joseph Beuys einen Kuchen backen? Und musste er dazu in den Keller gehen? Nein.

Frage: Wessen Keller war das und was wurde da „gebacken“?

Werkraum der Klaus-Harms-Schule

Bilderrätsel Nr. 736 - Foto: Manfred Rakoschek (1968)

Wir sind im Werkraum der Klaus-Harms-Schule, in der 1968 nicht gebacken, sondern getöpfert wird.

KHS-Werkraum - Foto: Manfred Rakoschek (1968)

KHS-Werkraum - Foto: Manfred Rakoschek (1968)KHS-Werkraum - Foto: Manfred Rakoschek (1968)

Bereits 1961 wurden im Rahmen schulischer Umbaumaßnahmen im Kellergeschoss die neuen Werkräume eingerichtet und u. a. mit einem Brennofen ausgestattet – gestiftet vom „Verein der Freunde der Klaus-Harms-Schule“. Am Tag der offenen Tür 1968 präsentierte Frau Panknin den Besuchern im Werkraum Töpfer- und weitere Schülerarbeiten.

KHS-Werkraum - Tag der offenen Tür 1968

Erraten wurde die Schul-„Töpferei“ von Claus, Konrad, Heino, Holger, Maren, Runa, Horst und Harro.

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