Apr 18 2021

TV-Tipp – Heringszaun

Diesen Film möchte ich euch ausdrücklich empfehlen.

Morgen gibt es in der Nordreportage des NDR eine Dokumentation über den Bau des neuen Heringszauns.

NDR Fernsehen

~ Die Nordreportage ~

Europas letzter Heringszaun

Seit mehr als 600 Jahren wird mit sogenannten Heringszäunen versucht, den Fisch in die Falle zu locken. Der Heringszaun von Kappeln an der Schlei ist inzwischen marode und soll komplett neu aufgebaut werden. Aber wie?

Peter Grieve ist wohl der Letzte, der weiß, wie diese Zäune gebaut werden. Bis 1954 war seine Familie über Generationen Pächterin des Kappelner Heringszauns, jetzt überwacht er kritisch den Neubau.

Ein Film von Mario Göhring
© NDR 2021

Sendung: Montag 19.04.21, 18:15 – 18:45 Uhr
Wiederholung: Mittwoch 21.04.21 11:30 – 12:00 Uhr

Ab sofort in der NDR-Mediathek verfügbar!

Apr 18 2021

Kappuzzle® 697

Diese Ansichtskarte ist noch nahezu „druckfrisch“.

Oft gibt es trotz fehlenden Poststempels auch andere Indizien, solche Fotos historisch einigermaßen zu terminieren, in diesem Fall aber leider nicht.

Lediglich die vielen Telegrafenmasten könnten ein vager Hinweis sein.

Welchen uns allen bekannten Ort in Angeln zeigt die Karte?

Kappuzzle® 697

4 Puzzleteile ~ Am Dienstag geht’s weiter.

Kappuzzle® 697

Apr 15 2021

Kappuzzle® 696 – Winnemark

Nach mehr als anderthalb Jahren wieder einmal ein Campingplatz.

Auch wenn die entsprechenden Ansichtskarten aus den Siebzigern sich irgendwie alle ähneln, zeigt dieses Foto jedenfalls einen Platz, der hier bisher noch nicht zu sehen war.

Welcher Campingplatz ist es?

Winnemark

Kappuzzle® 696

Das ist der nicht mehr existierende „idyllische Campingplatz an der Schlei“ von F. Pippow in 2341 Winnemark im Jahr 1971.

Richtig getippt haben Maren Sievers, Regina Blätz, Konrad Reinhardt, Heino Küster, Runa Borkenstein und Hans-Werner Panthel.

Apr 15 2021

Easzy Sleazy

Nachdem ich hier seit einem Jahr sporadisch die „Homeoffice“-Songs der „alten Meister“ präsentiere, komme ich nicht umhin, euch auch diese kleine Neuveröffentlichung ans Herz zu legen.

Ich weiß, dass der Anteil von Rock-affinen Mitreisenden überschaubar ist, aber da müsst ihr jetzt einfach wieder durch.

Mick Jagger (77, zweimal geimpft smile ) und Dave Groh (52), Schlagzeuger von Nirvana und Gründer der Foo Fighters, träumen vom Ende des Corona-Wahnsinns.

Mick „singt“ von Zoom-Gesprächen, abgesagten Tourneen, virtuellen Premieren, falschem Applaus in Fußballstadien, zu viel verbrachter Zeit vor dem Bildschirm und dass er Bill Gates in der Blutbahn habe. mrgreen

Für Dave Grohl ist die gemeinsame Aufnahme „mehr als ein wahr gewordener Traum“. „Gerade als ich dachte, das Leben könnte nicht noch verrückter werden“, hält er jetzt „Easzy Sleazy“ sogar für den „Song des Sommers, ohne Zweifel.“

Bei Youtube, wo Mick Jagger das Video (einschl. des Originaltextes) selbst hochgeladen und kommentiert hat, wurde der Beitrag seit vorgestern 1,3 Millionen mal abgerufen. lol

Easzy Sleazy

Mick Jagger with Dave Grohl (2021)

Apr 12 2021

Kappuzzle® 695 – Maasholm

Im Unterschied zu Konrad habe ich das soeben behandelte Getränk auswärts eher in dieser Wirtschaft „genossen“.

Den Namen der Person, wegen der ich dort war, habe ich gerade wieder im erweiterten Zusammenhang mit dem Heringszaun-Thema gelesen.

Vielleicht sollte man solche „entfernten“ verwandschaftlichen Kontakte nach über fünfzig Jahren ganz einfach noch mal aufzunehmen versuchen, bevor es zu spät ist. – Sorry, aber in mir kamen gerade so viele schöne Erinnerungen auf.

Also: Welche Gaststätte ist es diesmal?

Martensens Gasthof ~ Maasholm

Kappuzzle® 695

Bei diesem Rätsel war ich wieder mal etwas naiv und so begann es dann für mich entsprechend unangenehm: „Shunta“ – noch nie gehört und dabei offenbar ganze Generationen verpasst.

Von früher wusste ich schon etwas mehr, aber auch bei weitem nicht alles.

Notgedrungen habe ich nachsitzen müssen, aber dafür meine Hausaufgaben perfekt erledigt. wink

Das Motiv stammt aus den 60er-Jahren – auch wenn die Ansichtskarte erst in den Siebzigern verschickt wurde. Zu unterscheiden ist das an den „Utluchten“, die 1968 dem Umbau des Gebäudes zum Opfer fielen.

Bis dahin handelte es sich um „Martensens Gasthof“, den ich aus den Sechzigern genau so in Erinnerung habe.

Maasholm - Hoffmanns Gaststätte - Inh.  A. Martensen (1957)Maasholm - Hoffmanns Gaststätte - Inh.  A. Martensen (1957)

Maasholm - Martensens Gasthof  (1957)Maasholm - Martensens Gasthof  (1958)

Hier eine Ansichtskarte von 1972 und ein Foto von Fritz Reinhardt von 1975, als das Lokal immer noch „Martensen’s Gasthaus“ hieß, aber inzwischen (schon vor dem Umbau) von Peter Shunta übernommen worden war.

Maasholm - Ansichtskarte von 1972Maasholm - Martensen's Gasthaus - Foto: Fritz Reinhardt (Januar 1975)

Schon in ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war das Gebäude in der Hauptstraße 38 von Maasholm als „Krug“ bekannt.

1762 gehörte das Haus dem dem Seefahrer Jacob Hinrich Bruhn (1738-1779).

Sein Sohn Wilhelm Friedrich Martin Bruhn (1763-1844), ebenfalls Seefahrer, war dann etwa ab 1829 der erste Kröger.

1838 ging der Krug über an seinen Sohn, der den Namen des Großvaters Jacob Hinrich Bruhn trug und 1853 dann an dessen Sohn Wilhelm Friedrich Bruhn (1826-1880), ebenfalls Seefahrer und Kröger.

Nach einem kurzen Intermezzo von zwei weiteren Gastwirten ab 1874Hans Hinrich Lischke (im Hauptberuf „Postagent“) und Friedrich Brand – begann die Ära der Familie Hoffmann.

Ab 1882 war es der Seefahrer Asmus Hinrich Hoffmann (1837-1897), nach dessen Tod sein Sohn Christian Friedrich Hoffmann (1870-1954) und schließlich dessen Sohn Asmus Heinrich Hoffmann, der aber als Fischer den Betrieb der Wirtschaft lieber seiner Frau Auguste, geb. Remmer (1906-1973) überließ, die den Gasthof auch gleich auf den Namen „Tante Guste“ umbenannte.

1956 übernahm dann der Bauer und Gastwirt Anton Martensen (1903-1973) den Betrieb.

Zunächst beließ er es bei „Hoffmanns GaststätteInh. A. Martensen“, bis er dem Krug seinen eigenen Namen „Martensens Gasthof“ gab.

Den Namen Martensen behielt die Gaststätte auch noch viele Jahre, nachdem sie an Peter Schunta (geb. 1940) verkauft worden und 1968 umgebaut worden war .

Ihm folgte dann sein Sohn Marco Schunta (geb. 1969).

Quelle: Horst Günther Franzen – Chronik Oehe-Maasholm (1974)

Am 3. November 2020 vermeldete der Schlei-Bote:

Marco und Simone Schunta
geben ihr Restaurant und Hotel auf

Die Besitzer haben das „Shunta“ zum 15. Dezember verkauft – wegen Corona machen sie jetzt schon Schluss.

Maasholm | Nach mehr als 50 Jahren endet in Maasholm die Ära des gleichnamigen Restaurants und Hotels der Familie Schunta. Bereits Mitte September haben Marco Schunta und seine Frau Simone den Betrieb verkauft. Eigentlich sollte der Betrieb bis zur Schlüsselübergabe an den neuen Besitzer am 15. Dezember weiterlaufen, doch durch die neue Corona-Verordnung ist jetzt schon Schluss…

Die Gaststätte in Maasholm erkannt haben (mit altem oder neuen Namen) Konrad Reinhardt, Michaela Fiering, Heino Küster, Claus Poppenhusen, Maren Sievers, Runa Borkenstein, Ingwer Hansen, Katr!n Wummel, Angelika Rossen-Bürger, Regina Blätz und Hans-Werner Panthel.

Apr 09 2021

Kappuzzle® 694 – Gelting

Vor welcher Gaststätte wurde auf diesem Foto aus den 30er-Jahren das Angelner Nationalgetränk beworben?

Gasthof Gelting

Kappuzzle® 694

Präsentiert wurde das Getränk vor dem Gasthof Gelting, der schnell von Konrad Reinhardt erkannt und anschließened auch von Hans-Werner Panthel, Runa Borkenstein, Ingwer Hansen, Maren Sievers, Katr!n Wummel und Regina Blätz dentifiziert wurde.

Gasthof Gelting - 1910er-JahreGasthof Gelting - 1960er-Jahre

In den 30er-Jahren waren traditionelle Umzüge zu diversen Anlässen an der Tagesordnung.

Es ist für mich nicht nachvollziehbar, ab wann der NS-Virus dabei dominierte.

Auf dem Festumzug, bei dem dieses Foto entstand, standen politischen Dinge jedenfalls (noch) nicht im Vordergrund.

Es ging in erster Linie um die stolze Präsentation der ortsansässigen Zünfte, Vereine und anderer Gruppen.

In diesem Fall waren es die Gastwirte, die ihren Themenwagen mit einem überdimensonalen Angler Muck-Pott ausgestattet hatten.

Gelting - Festumzug 30er-Jahre - Gastwirte

Angler Muck

war schon früh „weit“ über die Grenzen des ursprünglichen Ausschankgebiets bekannt – sogar in Schwansen, wie in den Kommentaren bestätigt wurde. lol

Seit ein Kollege einmal von einer Internet-Kochseite für die Übernahme eines simplen Pharisäer-Rezepts mit einer Abmahnung bedroht wurde, werde ich die Rezeptur für den Angler Muck einfach bei Wikipedia zitieren – den Link hatte ich ohnehin schon gesetzt.

Angler Muck (kalt)Angler Muck-Pott

Limonade und Korn werden im Verhältnis 3:1 (bis 1:1) gemischt und kalt gestellt.
Zum Servieren wird der Muck in einen „Angler-Muck-Pott“ abgefüllt. In einer anderen Variante werden Rum und Zitronenbrause in gleichem Verhältnis miteinander gemischt und mit Eiswürfeln serviert.

Angler Muck (heiß)

Heißer Muck wird in einem „Angler-Muck-Pott“ auf einem Stövchen serviert.
1/2 Liter guter Rum wird mit 1/2 Liter Wasser erhitzt, darf aber auf keinen Fall kochen. Er wird abschließend mit Zucker (4 Esslöffel) und Zitronensaft (8 Esslöffel) abgeschmeckt und heiß getrunken. In Angeln trinkt man den Muck aus speziellen kleinen Gläsern oder auch aus Groggläsern.

Bei den Bildern vom Geltinger Festumzug handelt es sich um Originalaufnahmen, die einem mir unbekannten privaten Nachlass entstammen.

Bei Gelegenheit zeige ich noch ein paar mehr davon.

Die Schwarzweiß-Abbildungen des Gasthofs habe ich einem wunderbaren Buch entnommen, das mir Wolfgang Jensen vor vielen Jahren geschenkt hat:

Historische Bilder des Kirchspiels Gelting (2011)

Arbeitskreis Bildband Gelting

Historische Bilder des Kirchspiels Gelting

Gebunden, 368 Seiten, ca. 600 Fotos
Herausgegeben von der Gemeinde Geltig
2011
ISBN: –

Meine Bewertung:

Fotos: star star star star star
Text: star star star star
Aufmachung und Qualität: star star star star star
Gesamteindruck: star star star star star

Apr 07 2021

Der neue Heringszaun

SAT.1 Regional vom 25. Februar 2021

Fotos von Michaela Fiering vom 23. März 2021

Foto: Michaela Fiering (23.03.2021)

Foto: Michaela Fiering (23.03.2021)

Foto: Michaela Fiering (23.03.2021)

Foto: Michaela Fiering (23.03.2021)

Foto: Michaela Fiering (23.03.2021)

Schleswig-Holstein-Magazin vom 7. April 2021

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